Vier Jahresrückblicke und ein dickes Dankeschön… 2k19

Veröffentlicht am 10. Dezember 2019 von Pascal Dupré

… hier eleganten Reim einfügen.

Zu Beginn des Jahres nahm ich mir vor, monatlich einen kleinen Text zu schreiben. Über mein aktuelles Befinden, meine Erlebnisse und über meinen Weg mit einer seltenen Grunderkrankung. Wie ich auf diese Idee kam, weiß ich nicht mehr so recht. Zumal ich nicht wirklich schreiben kann. Zumindest dachte ich das immer.

Nun überlegte ich recht lange, wie ich diesen Rückblick gestalten möchte. Theoretisch könntet ihr die letzten elf Artikel lesen und fertig ist die Lauge. Doch das wäre zu stumpf. So werde ich versuchen das Ganze durch vier zu teilen. Hier und da wird es wahrscheinlich auch ein paar Infos geben, die so noch niemand gelesen hat …weil ichs bisher noch nicht aufgeschrieben hab. Tada!

Am 1. Januar 2019 installierte ich mir eine Tagebuch-App und fing an, Tag für Tag akribisch und detailliert aufzuschreiben, was ich erlebt habe. Kommen wir direkt zu der Frage die jetzt gerade wohl aufkommt. Ja! Ich habe täglich Tagebuch geführt. Nein! Nicht mehr so akribisch, eher in Stichpunkten. Doch es hat mir sehr geholfen. Zum Einen um bestimmte Ereignisse besser verarbeiten zu können, zum anderen um meine Artikel besser schreiben zu können. Was waren echte Highlights, was banal, was richtig mies?

Januar 2019

Um ehrlich zu sein weiß ich jetzt auf Anhieb nicht mehr, was ich im Januar erlebt habe. Aber zum Glück habe ich ja alles schriftlich festgehalten. Mir ist aufgefallen, dass es mir zu Beginn des Jahres nicht wirklich gut ging. Viele Schmerzen, Panikattacken und Ärger mit dem Auge. Was interessant ist: Unter dem Auge hab ich momentan ja auch sehr zu leiden. Eventuell liegt es an der Kälte oder der trockenen Heizungsluft? Wer weiß.

Während ich mit meinem besten Freund Daniel eine schöne Zeit verbrachte. Gemeinsam mit ihm neue Restaurants testete, Kuchen aß oder einfach nur mit ihm über das Leben philosophierte (die Tage mit ihm taten mir immer besonders gut) musste ich mich von einem anderen Freund trennen. Noch heute denke ich oft darüber nach, gucke was er so macht. Doch rückblickend glaube ich, dass diese Entscheidung richtig war. Generell glaube ich mittlerweile, dass man sich nicht krampfhaft an Freundschaften festhalten sollte. Wenn eine Person einem nicht gut tut, einen verletzt oder die Freundschaft einseitig ist, dann beendet das Ganze. Auch wenn mal tolle Zeiten kommen. Die Person wird euch wieder enttäuschen.

Wieder mehr an mich denken, ist auch ein Punkt den ich dieses Jahr gelernt habe. Man sollte mehr auf sich achten. Nicht aus der egoistischer Sicht, sondern so, dass man auch mal auf sich achtet. Nicht immer für den Anderen alles möglich machen und dabei sein eigenes Leben vergessen. Denkt mal drüber nach!

Was mir dieses Jahr sehr geholfen hat waren Hörspiele. Am meisten hörte ich „Sherlock Holmes“ und „Die drei ???“. Die lenken gut ab, auch nebenbei schreiben klappte super … glaube ich muss mal wieder welche an machen.

Im Januar, im Januar… – 2K19

Februar 2019

Im Februar löschte ich meine Emoji Tastatur. Das fühlt sich so gut an. Mir gehen deplatzierte Emoji so auf die Nerven. Ja, es gehört zu unserer Zeit dazu. Aber so fehlplatzierte Emoji, die sich kaputt lachen, die dämlichen Affen, der mit den großen Augen, der fragende … Ohhh die ganze Horde. Jaaa ich kenne jeden einzelnen und finde das jeder eine Unterhaltung abwertet *Zwinkersmily* *IXDE*

Anscheinend hab ich sehr, sehr viel „Beamtenstippe“ gegessen. Ein altes DDR Gericht. Ich liebe es einfach. So schmackhaft, Kartoffeln dazu, unschlagbar.

Dass ich Hin und Wieder mal Interview-Anfragen bekomme, ist nichts seltenes. Die meisten sag ich ab. Die von RTL oder von Sendungen, die ich nicht unterstütze. Diesmal passierte aber was sehr absurdes.

Ich hatte ein Match auf Tinder. Geschrieben hatte mir eine Dame die mich ganz toll und mutig fand. Sie arbeitete für die Sendung „Life“ bei RTL. Da möchte sie gern einen Beitrag über mich bringen. Ich hab vielleicht blöd geguckt. Meine Absage wollte sie nicht wirklich wahr haben, was schon sehr unangenehm war.

Sonst war mein Februar gar nicht gut. Laut Statistik war er auch der schlechteste Monat des Jahres. Vor allem gesundheitlich: Erkältung, nicht schlucken können. Der Februar Artikel erklärt echt gut was da war.

Oh Februar oh Februar … 2K19

März 2019

Ui! Das erste große Highlight stand an – „STAR WARS in Concert“. Es war wirklich sehr gut. Allerdings muss ich zugeben, dass ich recht schnell nichts mehr vom Orchester mitbekam. Man war so in den Film vertieft, dass sich der Soundtrack einfach normal anfühlte. Das war schade.

Im März war ich auch das erste Mal bei einer Demonstration. Könnte mir vorstellen das mal wieder zu machen. Vielleicht sollte man generell öfter auf die Straße gehen. Aber das ist ein anderes Thema.

#SaveYourInternet – Gemeinsam in Dresden gegen Artikel 13

Hier möchte ich noch mal das Interview-Thema von oben aufgreifen. Habe lange überlegt, ob ich das ansprechen soll. Doch es ist etwas, was mich das Jahr über sehr beschäftigt hat. Auf der Demo sprach mich ein Junge (ja ein Junge!) an und stellte mir ein paar kurze Fragen. Unter anderem „Ich hab einen YouTube Chanel. Darf ich dich interviewen?“. Wir tauschten Nummern und ich schaute mir mal an, was er da so macht. Mir gefiel das alles ganz gut und sagte erst mal zu und wir guckten weiter. Er erklärte mir seine Vorgehensweise und ich sagte ihm klar, dass ich mich nicht einer „Home-Story“ sehe. Mein Leben ist deutlich mehr als nur in meinem Zimmer sitzen Zocken, Fernsehen und Podcasten und Streamen. Dies verstand er.

Nach langem Hin und Her (was mir ehrlich gesagt schon langsam etwas zu viel wurde) fanden wir einen Termin um ein bisschen vorab zu besprechen, wie wir es machen wollen. Es sollte ein Dreh mit meinem besten Freund werden. Ein typischer BuddyTach von uns beiden. Gemeinsames Frühstück – ein langer Spaziergang – unser Lieblingscafé – Pioniereisenbahn – mehr Kuchen und jede Menge Spaß. Mir gefiel das. Ihm schien es zu gefallen. Daniel auch.

Der erste Drehtermin musste aufgrund eines grauenhaften Hin und Her verschoben werden. Einen geeigneten Zeitpunkt zu finden, gestaltete sich nicht einfach. Daniel ist berufstätig. Mama ebenso. Zusätzlich die normalen Termine und Verpflichtungen. Doch irgendwie gab er mir das Gefühl, dass er das nicht versteht. Drängte immer wieder auf das Interview, versprach Reichweite, Bekanntheit und Aufmerksamkeit. Was mich ehrlich gesagt nicht wirklich lockte und von Mal zu Mal mehr nervte. Sowas mache ich nicht um Fame zu erlangen, Klicks, Likes und Follower. Nein, ich möchte aufklären. Über meine Grunderkrankung. Zeigen das man sich nicht verstecken muss. Egal wie man ist.

In meinen Augen tat ich das einzige Richtige und sagte ihm, dass ich das ganze erst einmal auf Eis legen möchte. Mir tat der Stress nicht gut. Zeit dafür war keine. Die Gesundheit spielte auch nicht mit. Doch er redete auf mich ein. Immer das gleiche, Reichweite blablabla. Er schlug vor, dass wir uns in ein Café setzen, er mich interviewt und gut ist. Ich wollte einfach nur das es endet (ob wohl ich ja eigentlich Lust hatte, aber diese Penetranz war so anstrengend) und stimmte zu. Tada! Zeit finden war mal wieder ein Problem.

Achtung! Nun kommen wie zum Grande Finale. Ich schaute meine YouTube-Abo-Box durch und sah ein neues Video von ihm. Auf dessen Inhalt möchte ich jetzt nicht im Detail eingehen, doch ich konnte mich null damit identifizieren und war geschockt. Zutiefst geschockt. Wie kann man sowas machen? Sowas war ich von RTL, RTL2 und Co. gewohnt (da waren vorher schon 2-3 Videos die mir diesen Gedanken gaben. Aber ja gut. Die waren im Vergleich harmlos.)

Glücklicherweise fragte er relativ zeitnah mal wieder nach, wie es aussieht. Wieder diese Art und Weise, die mich so kirre machte. Mittlerweile ärgerte ich mich das Ganze nicht früher beendet zu haben. Nun erklärte ich ihm freundlich und mit genauen Worten warum ich nun aussteige. Leider verstand er das überhaupt nicht. Forderte von mir im strengen Ton, dass ich eine Sprachnachricht aufnehmen und mich rechtfertigen soll. Ähm nein, ganz bestimmt nicht. Ich hab geschrieben was mein Problem ist und meinen Standpunkt klar gemacht. Ab da hörte ich gefühlt nur noch Ausreden und Widersprüche, zwischendurch kam wieder Reichweite etc. Hach ja, er war sauer. Das merkte man auch. Vielleicht… vielleicht wusste er auch tief im Inneren, was er falsch gemacht hat. Keine Ahnung.

Er ist ein echt netter Typ, gar keine Frage. Würde jederzeit mit ihm einen Apfelsaft trinken gehen oder ins Kino … in irgendwas harmloses. Da er sehr jung ist … und ich meine wirklich SEHR jung … hat er noch viel vor sich. Er wird immer wieder „Fehler“ begehen oder in Fettnäpfchen treten. Das habe ich selbst erlebt auf meinem langen Weg. Oft hatte ich auch das Gefühl, dass ihm nicht recht bewusst war, dass er einen Erwachsenen vor sich hat. Ich habe nun mal eine etwas andere Weltanschauung als die hippe Jugend von heute. OK BOOMER! (Hab ich das richtig verwendet?).

Ich nenne hier bewusst keinen Namen. Möchte ihm nicht irgendwie schaden. Doch es ist eine Geschichte, die sich bis heute zog/zieht. Von März bis heute, denkt da mal drüber nach. Ich wollte es einfach nieder schreiben. Es ist eine Geschichte, die dieses Jahr viel Platz einnahm und mich oft beschäftigte.

März, mit Ä und Z … 2K19

GOTY – Game of the Year

Im März erhielt ich auch das Game DmC5 von Capcom – siehe Bericht:

Test: Devil May Cry 5 – hat hier jemand einen Dämonenjäger bestellt?

Auf das Game an sich möchte ich jetzt nicht noch mal eingehen. Aber es war sehr gut 😉 Danke noch mal an Capcom fürs Bereitstellen.

Doch ich möchte zu guter Letzt auf mein persönliches GOTY eingehen. Nun werden alle überrascht sein. Aber es ist – Mario Kart – Tour (iOS) TaDa! Ich habe wohl kein Game mehr gezockt. Nirgendwo mehr Herzblut reingesteckt. Es ist mein persönliches Lieblingsgame 2019. Natürlich habe ich viele weitere Spiele gespielt. Viele mit Freude, einige mit einem „Uff“ auf den Lippen. Generell hab ich dieses Jahr den XBox Adaptive Controller und die Xbox lieben gelernt. Hier und da dank dem Game Pass was ausprobiert. Gerade gebe ich bei „Need for Speed – Heat“ ordentlich Gas, was mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Doch dazu kann ich noch nicht so viel sagen.
Auf der Nintendo Switch habe ich so einiges gespielt. Auf der Playstation kräftig die Kugel beim Snooker gestoßen. Ich bin gespannt was 2020 so bringt.

Hier endet der erste Teil dieser Reihe. Im nächsten Teil werde ich April-Juni beleuchten, Anekdoten zum besten geben, Geheimnisse lüften. Am Ende wird es um meinen persönlichen Lieblingsfilm und die Lieblingsserie des Jahres 2019 gehen.

Ich hoffe Ihr schaltet das nächste mal ein, wenn es wieder heißt „Holdrio und Hopsasa – der Pascal der ist wieder da“.

Ein Hinweis in eigener Sache

Sollte Dir gefallen was ich mache, dann sag es weiter oder lass mir doch ein netten Gruß zukommen. Falls Du mich sogar unterstützen möchtest, dann geht das über Patreon. Via Amazon-Wishlist kannst Du mir auch kleine und große Wünsche erfüllen. All das muss aber nicht sein. Für mich ist es Freude genug, wenn Du Dich an meinem Schaffen erfreust.

Glückauf,
Euer Pascal

Eine Antwort zu “Vier Jahresrückblicke und ein dickes Dankeschön… 2k19”

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