Oh Februar oh Februar … 2K19

Veröffentlicht am 28. Februar 2019 von Pascal Dupré

…im Vergleich war der Januar wunderbar!

ACHTUNG! In diesem Text gehe ich teilweise sehr ins Detail zu den Tücken meiner Krankheit.

Vorwort

Der Februar war diesmal ein absoluter Ausnahmemonat. Im Normalfall bin ich nie oder einmal im Jahr erkältet und dann auch nur recht kurz. Mit dem Hals habe ich es hin und wieder, aber auch nicht in diesem Ausmaß und nicht in so kurzen Abständen. Diesmal bin ich wirklich an meine Grenzen gekommen.

Februar erster Teil

Heute ist der 15. Februar 2019. Mir ist danach, jetzt diesen Beitrag zu schreiben. Warum? Weil alles Kacke ist und ich die Schnauze gestrichen voll habe! Der Januar war ein großes Hin und Her, hatte aber trotzdem seine Highlights. Im Februar gab es für mich bisher vier Highlights. Drei davon waren mein momentanes Lieblingsessen „Beamtenstippe“ und Mama hat Kuchen gebacken! An einem Tag bekam ich eine Überraschung von meinem besten Freund Daniel. Das ist wunderbar, aber kann meine momentane Stimmung und meine aktuellen Probleme leider nicht ausgleichen. Ich habe Daniel diesen Monat noch gar nicht gesehen. Im letzten Monat bekam ich eine GoPro geschenkt. Sehr gerne würde ich diese endlich gebührend einweihen. Des Weiteren bekam ich ein neues CBD Liquid gegen die Schmerzen zur Verfügung gestellt. Darüber wollte ich eigentlich mal ein Video machen oder auch was schreiben. Auch andere Dinge warten darauf ausprobiert zu werden.

Doch was ist denn nun eigentlich mit mir los?

Wer sich erinnert weiß, dass mein Hals kaputt war. Das wurde langsam besser. Kurz danach bekam ich aber eine starke Erkältung. Diese flaute irgendwann ab, allerdings keine zwei Tage und das Grauen war wieder da – schlimmer denn je. Ich hatte starke Schmerzen. Überall! Die Nase war zu, aber so richtig! Und als wäre das nicht genug, als ich morgens aufstand, hatte ich rote dicke Augen und konnte kaum was sehen. Nach dem Verbandswechsel saß ich wie ein Häufchen Elend am Frühstückstisch. Ich bin weiß Gott nicht zimperlich. Auf meinem Rücken habe ich eine Wunde, die den kompletten Rücken bedeckt. Am Allerwertesten hab ich Wunden, die mich kaum sitzen lassen. Und so weiter und so weiter. Aber das ist für mich normal. Nun ging es mir aber so hundeelend, dass ich Mama fragte, ob wir zum Arzt können. Das passiert nur dann, wenn ich selbst keinen Ausweg mehr sehe. Übrigens, in Dresden wird gerade fast ÜBERALL gebaut. Wir mussten quer durch die Stadt, unfassbar nervig. Den Arztbesuch erspare ich euch, war auch nicht spannend.

Heute ist Tag Eins nach dem Arztbesuch. Ich habe einen extrem nervigen Husten. Und jetzt kommt es, haltet euch lieber fest! Durchs Husten ist mein Hals wieder kaputt gegangen, aber noch schlimmer als vorher. Wenn ich schlucke, fühlt es sich an als würde einer mit einer Drahtbürste hin und her schrubben. Ich hab geweint und geschrien. Nun hab ich nicht nur eine Drecks-Erkältung, NULL Kraft und dicke rote Augen. NEIN! Ich habe jetzt erneut einen kaputten Hals.

An dieser Stelle möchte ich mich für meine Ausdrucksweise entschuldigen. Allerdings bin ich gerade echt angepisst und hab kein Bock mehr! Momentan wünsche ich mir einfach nur, dass ich mal eine Pause bekomme und wieder fitter werde und gesund.
Soviel erstmal von mir! Hier geht es dann demnächst weiter.

Februar zweiter Teil

Heute ist der 23. Februar und ich habe mich entschieden weiter zu schreiben. Ich denke mal der Februar wird nicht besser und somit muss ich das hier nicht erst am 27.02. machen. Den ersten Teil schrieb ich (wie ihr gerade gelesen habt) am 15.02., weil ich meinem Unmut Luft machen wollte.

Kommen wir mal zum Positiven: Der Schnupfen scheint soweit weg zu sein. Nicht komplett, aber immerhin kann ich Gerüche wieder wahrnehmen und schmecken, was ich esse. Apropos Essen: Mein Hals war noch recht lange kaputt, wurde aber täglich besser. Aus mir unerklärlichen Gründen riss ich mir diesen aber vor ein paar Tagen neu auf. Diesmal sehr weit unten. Irgendwo in Brustkorb-Höhe. Schön und gut, meine Stimmung ist eh schon im Keller. Dann eben noch eine Woche Kakao, Tee und im Bett liegen. Allerdings musste ich am nächsten Tag feststellen, dass der Hals so kaputt ist, dass nicht mal die eigene Spucke runter ging. Trotzdem wollte ich es mit Tee versuchen, was aber ziemlich schief ging. Mich durchfuhr ein höllischer Schmerz im Brustkorb. Als griffen zwei Hände hinein und wollten ihn mir auseinander reißen. Zusätzlich bekam ich einen Schluckauf gefolgt von einen Brechreiz. Ich vermute die Wunde ist in der Nähe des Zwerchfell. Deswegen der Schluckauf und deswegen merkte ich auch erst recht spät, dass Schlucken nicht geht. Es fühlte sich erst normal an und sammelte sich dann an der kaputten und engen Stelle.

Nun war ich gefangen in einem unnormalen Schmerz im Brustkorb, Schluckauf und Brechreiz. Da der ja verengt war, ging das nicht. Panik stieg in mir auf. Keine gesunde Mischung. Minuten brauchte ich um mich zu beruhigen. Vor meinem inneren Auge sah ich mich schon im Krankenhaus. Als ich noch jünger war hatte ich es recht oft mit dem Hals, auch in großem Ausmaß. Dann ging es eigentlich fast immer ins Krankenhaus. Dort wurde ich an dem Tropf gehangen, um mit Flüssigkeit versorgt zu werden. Zusätzlich gab es ein Antibiotikum und eine Tasse Tee, die abends leer sein sollte. An dem Tropf hängen ist auch so eine Sache. Es ist sehr schwer bei mir eine Vene zu finden. Pflaster kann wegen meiner Haut auch nicht verwendet werden, also alles in allem nicht einfach. So wurde ich das ein oder andere Mal nachts geweckt mit den Worten: „Die Nadel ist raus, wir müssen neu stechen“. Ich verbrachte einen Geburtstag und Silvester im Krankenhaus und konnte nicht mal Geburtstagskuchen essen. Es gibt weitere Gründe warum ich ungern im Krankenhaus bin, aber das ist eine andere Geschichte. Irgendwie sah ich mich da schon wieder: Nach Jahren wieder im Krankenhaus wegen dem Hals.

Nun kommt eine Wendung, die so wohl niemand erwartet hätte. Durch das Würgen hat sich anscheinend mein Hals etwas geweitet. Die Schmerzen waren allerdings unverändert. Trotzdem schaffte ich einen halben Tee und später noch einen Kakao. Immerhin was, allerdings war ich sehr durstig und schwach, vom Appetit mal ganz abgesehen. Zwischendurch nahm ich eine Dobendan Direkt. Meine Nacht war dann recht ruhig. Nur nach dem Aufstehen kamen die Schmerzen wieder und das Spiel begann von vorne. So sagte ich mir »Wenn es heute Abend nicht besser ist geht es ins Krankenhaus«. Tee > Kakao (der besser als der Tee ging) > Lutschen > Repeat. Am Abend hatte ich eine große Menge Kakao intus und eine kleine Menge Tee. Ich entschied mich so weiter zu machen und es alleine zu schaffen. Zwischendurch kam Daniel zu Besuch. Endlich sahen wir uns mal wieder. Ich glaube er merkte dass ich deutlich schwächer war als sonst. Unser Nachmittag war deutlich ruhiger und gediegener als sonst, was auch mal nicht verkehrt ist.

Heute am 23. Februar hat mir Mama eine Hühnerbrühe aus Maishähnchen und Gemüse gemacht. Hier möchte ich kurz anmerken, dass dies die beste Brühe war, die ich je getrunken habe. Lasst Suppenhühner links liegen und investiert in etwas gutes. Es lohnt sich definitiv. Ich trank drei Tassen Brühe. Sogar etwas püriertes Hühnchen und durchs Sieb gedrücktes Gemüse habe ich gegessen. So schmackhaft das Ganze. Schön würzig, goßartig! Mama hat’s drauf.

Während ich diese Zeilen tippe fühle ich mich schon deutlich besser. Immer noch sehr schwach, aber besser. Ich merke auch, dass ich abgenommen habe. Aber heute habe ich gemerkt das der Hals schon besser ist und es bergauf geht. Aus Erfahrung denk ich, dass spätestens Ende nächster Woche oder Anfang übernächster Woche das Schlimmste überstanden ist und ich theoretisch wieder „reinhauen“ kann. Doch ich werde auf jeden Fall erst mal vorsichtig sein in den nächsten Wochen. Das war für die nächsten Monate erst mal genug. Normalerweise bin ich recht lebensfroh und gebe so schnell nicht auf. Nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein … BlaBlaBla bin überhaupt kein Fan von solchen Wandtattoo Sprüchen. Aber der Februar hatte es in sich und hat extrem an meinen Kräften gezehrt. Ich weiß, dass sich viele um mich Sorgen gemacht haben. Das ist wirklich sehr lieb und rührt mich zutiefst, aber so schnell werdet Ihr mich nicht los 🙂

Mein Stimmungsverlauf im Februar

Diagramm: Mein Stimmungsverlauf im Februar 2019

Für den März hab ich mir einiges vorgenommen. Ich hoffe es kommt zu einer neuen Episode Kommune42. Eventuell möchte ich mal versuchen mit der Xbox zu streamen (dafür brauche nur noch ein Headset). Ich möchte über zwei Spiele schreiben und berichten, die im März erscheinen. Vielleicht habe ich auch wieder mehr Lust auf Social Media und belebe mein Instagram wieder. Und wer weiß, was noch passiert. Ich lasse die Sachen auf mich zukommen.

Nun noch zwei Dinge in eigener Angelegenheit

Am 23. März findet in Dresden am Goldenen Reiter eine Demonstration gegen Artikel 13 statt:

SaveYourInternet-Demo Dresden auf Facebook

Wer mich schon länger kenn, weiß wie wichtig mir das Internet ist. Solltet ihr die Zeit haben und natürlich auch die Lust, dann möchte ich euch bitten – SCHLIESST EUCH MIR AN! Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen und zeigen, dass wir keine Bots sind, so wie einige behaupten:

Vielleicht hörst du meinen Podcast, vielleicht liest du nur meinen Blog oder vielleicht verfolgst du mich nur auf sozialen Netzen. All das sind Gründe mit mir zu gehen… oder zu rollen. Ihr findet mich ab 13:30/13:45 Uhr irgendwo im Umkreis vom Goldenen Reiter. Kommt zu mir und sprecht mich an. Vielleicht finden wir auch etwas Zeit zum Plaudern.

Ich freue mich über jeden der mit mir ist!
WIR. SIND. KEINE. BOTS.

Und zum Schluss nochmal folgender Hinweis in eigener Sache

Sollte Dir gefallen was ich mache, dann sag es weiter oder lass mir doch ein netten Gruß zukommen. Falls Du mich sogar unterstützen möchtest gibt es zum Beispiel den Weg, mir über PayPal an paypal@kleinesp.de einen kleinen Taler zukommen zu lassen. Falls Du mich vielleicht sogar dauerhaft unterstützen möchtest, dann geht das über Patreon. Via Amazon-Wunschliste kannst du mir auch kleine und große Wünsche erfüllen. All das muss aber nicht sein. Für mich ist es Freude genug, wenn Du Dich an meinem Schaffen erfreust.

Danke für deine Aufmerksamkeit!
Auf ein fröhlicheren Beitrag im März.
Beste Grüße,
Euer Pascal

2 Antworten zu “Oh Februar oh Februar … 2K19”

  1. Christoph sagt:

    Hallo Pascal,
    Ich wünsche dir ganz viel Gesundheit, Glück und Gottes Segen für deinen weiteren Lebensweg. Bleib stark, halte durch und verliere nicht die Hoffnung!
    Liebe Grüße
    Christoph – BW Bodensee – 25

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