Von realen Menschen, Weihnachten, Geburtstag und Gefühlen – Dezember 2K19

Veröffentlicht am 6. Januar 2020 von Pascal Dupré

Ho! Ho! Ho! Ach nee, zu spät, Verzeihung. Wenn frei ist, verliere ich recht schnell den Überblick. Montag oder Dienstag? Früh oder spät? Drin oder draußen? Wer weiß das schon.

Frohes neues Jahr, werte Leser und Leserinnen!

Ich wünsche Euch ein angenehmes neues Jahr, aber vor allem viel Gesundheit und immer eine Uhr breit Zeit am Arm. Das ist wichtig.
Irgendwie auch immer das Gleiche. Am Ende wird man eh krank und der Stress frisst einen auf. Egal, wir starten mal positiv in 2020. Das schadet nicht.
ZwanzigZwanzig – wie gut das klingt!
Ein neues Jahrzehnt, faszinierend irgendwie.

Doch gehen wir erst nochmal zurück ins Jahr 2019 … dies war der Punkt an dem ich merkte, dass ich den Titel ändern muss … zum Glück könnt Ihr nicht live mitlesen während ich schreibe. Ob das jemand sehen möchte? Man weiß es nicht.

Interessanterweise war der Dezember 2019 mein bester Monat des vergangenen Jahres. Obwohl es mir gar nicht so gut ging, zum Ende zu zumindest. Davon später mehr.

Mein Dezember war vollgepackt mit Terminen und das kann ich niemandem empfehlen. Egal ob eine heiße Schokolade mit einer guten Freundin auf dem Dresdner Striezelmarkt oder ein Kinobesuch zum Vergessen, es war einfach zu viel. Das ändere ich dieses Jahr definitiv!

Zu Beginn kam für mich ein… puh… ich weiß gar nicht so recht. Moment, fangen wir im Urschleim an. Vor vielen, vielen Monden wurde Robert auf mich aufmerksam. Er hörte meine Podcasts mit viel Begeisterung und fing an mich zu unterstützen. Finanziell via Patreon und hin und wieder mal eine Kleinigkeit von meiner Wishlist. Irgendwann kamen wir irgendwie mal ins Gespräch. So konnte ich mich dann auch endlich mal richtig bedanken. Sowas ist ganz bestimmt nicht selbstverständlich. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine Freundschaft. Wir schrieben privat recht viel und wussten, dass ich mich bald mal im Form von Kaffee und Kuchen revanchieren muss. Ok, nein, muss nicht, ich wollte das so. Wer mich so sehr unterstützt, hat mal ein besonderes Dankeschön verdient. Wie gesagt, ist nicht selbstverständlich.

Leider passte es zeitlich nie wirklich. Bis jetzt! Endlich war es soweit. Gemeinsam mit Mama holte ich ihn am Bahnhof ab. Wir schlenderten über die Weihnachtsmärkte, kauften Baumkuchen und tranken heiße Schokolade. Welch ein schöner Tag. Das meine ich ernst. Am Ende lies der verrückte Hund auch noch drei große Geschenke für Weihnachten und Geburtstag da. An dieser Stelle noch mal: Dankeschön Robert!

Robert mit Pascal

Doch Robert war nicht der einzige Gast im Dezember. Da kam noch einer. Einer den ich nun seit fast 10 Jahren kenne. Er ist eigentlich für meinen Erfolg und Ruhm *hust* verantwortlich. Fabian aka DailyKnödel. Erster YouTube-Kanzler. Einer der ersten WebVideo-Preis-Gewinner. Der von „Was mit Fabian“. Leuchtturm-Vertrauter. Diener im Haus Kummerveldt. Ach was sage ich, ein großartiger und liebenswürdiger Freund. Über all die Jahre. Das ist krass! Wie die hippe Jugend sagen würde. Denke ich.

Jedes Jahr hatten wir miteinander zu tun. Egal ob einfach nur Text-Nachrichten austauschen oder gemeinsam podcasten. Irgendwas war immer. Apropos podcasten: Damals mein erster Podcast „LeCast“, diesen startete ich gemeinsam mit Fabi. Dann wurde er ein YouTube-Star und ich ließ ihn ziehen. So entwickelte sich dann „KleinesGespräch“. Andere Geschichte.

Doch trotzdem kamen wir mindestens einmal im Jahr zusammen. Wir blickten allein oder mit Gästen auf das vergangene Jahr zurück. Gemeinsam feierten wir 100 Jahre Podcasten. Und so vieles mehr. Dieses Jahr machten wir das das erste Mal nicht. Stattdessen kam er zu mir nach Dresden und ich zeigte ihm die Stadt. Fabis Humor ist so subtil tiefsinnig. Das mag ich mit am meisten an ihm. Trotzdem kann man normal mit ihm reden. Tiefsinnige Gespräche, philosophieren über alles mögliche.

Besuch von Fabian

Um ehrlich zu sein, finde ich gar keine richtigen Worte dafür, wie sehr ich mich über dieses erste Treffen nach all den Jahren gefreut habe. Es war mir eine große Ehre und hoffe, dass das nächste Treffen nicht so lange auf sich warten lässt. Ich erhebe meine Tasse Tee – auf Dich Fabi! Dankeschön!

Kultur, Kultur, Kultur

Zum zweiten Mal in meinem Leben war ich in der Dresdner Semperoper. Das Opernhaus im Dorf. Steckt ja auch irgendwie im Namen. Das erste Mal in meinem Leben sah ich „Der Nussknacker“. Es war wirklich sehr, sehr gut, gar keine Frage. Doch irgendwie hat es mich nicht so gepackt wie „Schwanensee“. Diese Aufführung bzw. dieses Stück hat mir deutlich besser gefallen. Zumal schien es einem der Tänzer nicht sonderlich gut zu gehen. Er vertanzte sich regelmäßig, wankte und schwitze sehr. Ich hoffe ernsthaft ihm geht’s gut! Semperoper gerne wieder. Nussknacker, naja.

Ich möchte dieses Jahr auf alle Fälle mal etwas schräges sehen. So eine durchgedrehte Neuinszenierung oder so ein Theaterstück, wo man sich beim Rausgehen fragt: Was habe ich hier gerade eigentlich gesehen?

Dann hieß es ein letztes Mal „Möge die Macht mit dir sein!“. Die Skywalker-Saga ging zu Ende, Teil Neun kam ins Kino. Gemeinsam mit mir im Kinosaal saß Darth Maul. Was irgendwie niemand mitbekam. Doch ich missbrauchte ihn kurzerhand für ein Foto.

Pascal und Darth Maul

Cooler Typ. Nun bin ich nicht so recht sicher, was ich hier zum Film schreiben soll. Vor allem in Zeiten, in denen sich jeder auf den Schlips getreten fühlt, wenn man eine andere Meinung hat. Geschmäcker sind aber nun mal unterschiedlich und nach meinem Geschmack war das nichts. Genauer gesagt war das gar nichts.

Auf mich wirkte der Film als hätte man mehrere verschiedene Star-Wars-Fan-Fictions genommen, verfilmt und aneinander geschnitten. Ein bisschen drauf geachtet, dass es zusammenhängt, aber nicht zu viel. Charakterentwicklung gab es eigentlich null. Fragen die offen blieben. Lieblose Dialoge. Szenen die mich den Kopf haben schütteln lassen. Und ja – es gab sogar einen Moment, da wollte ich das Kino verlassen.

Wenn Euch der Film gefallen hat, dann freut mich das natürlich. Doch mein Empfinden ist so wie oben geschrieben. Wahrscheinlich finde ich Episoden gut, die Euch gar nicht gefallen oder Charakter sympathisch, wo es Euch hochkommt.

Zählt Eishockey als Kultur? Bestimmt! Ist ja Sport und Sport ist Kultur. In irgendeinem Universum bestimmt. Zumindest war ich seit Ewigkeiten endlich mal wieder in der Arena. Begleitet hat mich meine Cousine. Diese war zum ersten Mal dabei. Ich glaube, ihr hat es gefallen. Ich hatte auf alle Fälle meinem Spaß und möchte nun auf alle Fälle wieder öfter gehen. Wenn sich eine Begleitperson findet.

Wenn der Weihnachtsmann kräftig klopft

Mir war es letztes Jahr sehr wichtig meinen liebsten Lieben, Geschäftspartnern und Kollegen eine kleine Weihnachtsüberraschung zu machen. Ideen hatte ich einige, doch welche sind umsetzbar und welche nicht? Zu aufwendig, viel zu übertrieben, wird der Person nicht gerecht. Letztendlich entschied ich mich, eine selbst gestaltete Weihnachtskarte ins Land hinaus zu schicken. Etwa 15-17 Arbeitsstunden später war das gute Stück dann auch fertig. Etwas über 80 Karten gingen auf die Reise. Etwa sieben Pakete für ganz besondere Menschen. Außerdem noch drei kleinere Päckchen. Zum Glück hat Mama mich bei den Vorbereitungen und dem Verschicken unterstützt. Ich glaube ohne sie hätte ich das nicht geschafft. Nächstes Jahr muss ich das etwas anders angehen. Sowohl finanziell als auch vom Zeitmanagement her. Trotzdem tat es unfassbar gut, zu lesen oder sogar zu sehen/hören wie sich jeder einzelne freute. Ein wirklich gutes Gefühl. Fast schöner, als selbst Geschenke zu bekommen. Und ihr wisst wie ich Geschenke mag.

Apropos Geschenke – schaut mal was Mama bekommen hat und wie das zu Stande kam:

Twitch-Community-Aktion: Ein Weihnachtsgeschenk für Mama

Für mich gab es auch ein paar Geschenke. Sogar ein zwei von Euch. Herzlichen Dank! Das bedeutet mir wirklich viel.

Happy birthday to me…

Am 29.12.1992 gegen 23:07 Uhr wurde ich irgendwo in Bayern geboren. Also kurz nach Weihnachten. Ich mag das Datum nicht wirklich. Nie hat jemand wirklich Zeit. Meist bin ich aus Gründen nicht gut drauf. Geschenke sind verhalten. War ja erst Weihnachten. Nun, im Lauf der Zeit fand ich mich aber immer mehr damit ab. Es ist halt ein Tag wie jeder andere.

Doch dieses Jahr war das irgendwie anders. So richtig weiß ich gar nicht wie ich das schreiben soll. Irgendwie ging es mir nicht wirklich gut. Der November und der Dezember waren voll mit Terminen. Keine richtige Ruhe. Das bekam ich irgendwie zu spüren. Zudem fehlen mir zwei ganz besondere Menschen zu dieser Zeit noch deutlich mehr. Ich glaube dazu möchte ich irgendwann mal was schreiben. Das ist etwas komplex. Generell irgendwie. Wahrscheinlich diese „Winter-Depression“. Alles war nicht so dufte.

Jetzt ist dieser Geburtstag auch noch da. Mama hat Torte aufgetischt. Oma kommt zum Kaffee. Sehr überraschend hatte Oma von meiner Cousine (leider im Urlaub) ein Geschenk mit. Damit hätte ich echt nicht gerechnet. Dann auch noch ein coolen RocketBeansTV Kalender und Nussnugat Creme. Großartig! Von Oma gab es einen Adapter. Einen den ich dringend brauchte. Sechs Geschenke waren von Euch! Unter anderem das Brettspiel „Azul“. Da hab ich mich echt gefreut und es mit Mama und Oma direkt eingeweiht.

Eigentlich ein echt angenehmer Tag. Doch abends wurde mir irgendwie bewusst, dass es sehr wenig Gratulanten gab. Eigentlich dachte ich immer, dass mir das egal ist. Ist ja ein „normaler Tag“. Doch irgendwie tat es weh. Es tat auch noch ein paar Tage danach weh. Die Freude über die, die an mich gedacht haben war natürlich um so größer. … während ich diese Zeilen tippe frage ich mich ernsthaft selbst – was will ich eigentlich? Wo ist mein Scheiß-Problem? Möchte ich eine große Party mit 99 Gästen von denen ich eigentlich nur etwa 20 (pfff, wenn überhaupt) wirklich kenne. Das mein Telefon ununterbrochen klingelt und ich eigentlich keine Zeit für die ganzen unbekannten Gäste hab? Das mein Postfach voll ist und ich nicht hinterher komme? Elefanten reiten, Clowns und Luftballons? Was ist mein Problem? Ich weiß es einfach nicht. Vielleicht wünsche ich mir tief im Inneren mal so eine richtige Geburtstagsparty. So eine wie man sie aus Filmen kennt. Aber eigentlich weiß ich, dass ich dann nur genervt bin. Vielleicht wünsche ich mir manchmal, dass ein paar mehr Menschen an diesem Tag Zeit hätten. Aber eigentlich weiß ich, dass ich lieber alleine wäre. Alleine, Torte/Kuchen, Kaffee/Kakao/Milchshake (alles was schmeckt halt) und Netflix. So fühle ich mich am wohlsten. Da bin ich auch ehrlich. Wahrscheinlich ändert sich das auch nie. Doch über den ein oder anderen Glückwunsch mehr hätte ich mich ernsthaft gefreut. Vor allem von ein paar bestimmten Menschen. Mimimimimi Mimimi Mi mi mimi mimimimi Mimimimimi mi!

Ihr merkt es sicher. Ich merke selbst, dass ich gerade nur Mimimimimi von mir gebe. Doch irgendwie wollte ich es unbedingt niederschreiben. Es loswerden. Abschließend möchte ich eine gute Freundin zitieren – „Ein Geburtstag ist einfach ein Tag…lass dir gesagt sein, ich und auch viele andere denken das ganze Jahr über an dich ❤“. Damit hat sie auch recht.

Gut, Schluss mit dem Gejammer und nun zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben.

Das Ende dieser Ansammlung von Buchstaben. Welch verrückte Versammlung. Da sind ja eine ganze Menge Worte entstanden. Welche sich zu Sätzen zusammenschlossen und in einen Text entwickelten. Verrückt wie das manchmal so kommt.

Hier noch ein kleiner Hinweis auf meinem kleinen Jahresrückblick für 2019:

Vier Jahresrückblicke und ein dickes Dankeschön… 2k19
Vier Jahresrückblicke und ein dickes Dankeschön… 2k19 – Teil 2
Vier Jahresrückblicke und ein dickes Dankeschön… 2k19 – Teil 3
Vier Jahresrückblicke und ein dickes Dankeschön… 2k19 – Teil 4

2020 oder auch ZwanzigZwanzig hat ein guten Klang. Ich meine, lasst euch das auf der Zunge zergehen – Zwanzigzwanzig – aber nicht zu oft. Merke gerade um so öfter man es sagt, um so komischer klingt es. Worauf ich hinaus möchte: 2020 wird gut. Ouhjaa, vielleicht wird es sogar richtig gut. Großartig. Voll dufte! Blicken wir gemeinsam nach vorne. Denken wir positiv und lächeln einfach etwas mehr.

Ein Hinweis in eigener Sache

Sollte Dir gefallen was ich mache, dann sag es weiter oder lass mir doch ein netten Gruß zukommen. Falls Du mich sogar unterstützen möchtest, dann geht das über Patreon. Via Amazon-Wishlist kannst Du mir auch kleine und große Wünsche erfüllen. All das muss aber nicht sein. Für mich ist es Freude genug, wenn Du Dich an meinem Schaffen erfreust.

Glückauf,
Euer Pascal

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