Was ist CBD und warum nehme ich es?

Veröffentlicht am 18. Februar 2020 von Pascal Dupré

In letzter Zeit häufen sich in meinen Postfächern die Nachfragen zum Thema CBD. Fragen wie – Was ist das genau? Warum nimmst du es? Hilft es wirklich? – tauchen da mit am meisten auf. In diesem Artikel möchte versuchen zu erklären was CBD eigentlich ist, wie es mir hilft und wie ich die Einnahme gestalte.

Was ist CBD?

CBD, also Cannabidiol, ist ein Bestandteil der Hanfpflanze bzw. Cannabispflanze. Die Hanfpflanze enthält laut letzten Stand mindestens 113 Phytocannabinoide aus der Gruppe der Terpenphenole, die bisher in keiner anderen Pflanze entdeckt wurden. Das bekannteste und am besten erforschte ist zur Zeit THC. Wobei da sogar noch sehr viel Forschung betrieben werden muss. Beispielsweise wo und wie THC, CBD und die anderen wichtigen Cannabinoide bei welchen Erkrankungen wirken und helfen.

CBD-Öl wird meistens aus zertifizierten EU-Hanf-Blüten aus dem EU-Sortenkatalog gewonnen und enthält meistens zwischen 3-8% CBD. CBD hat eine sehr stark entzündungshemmende Wirkung. Deswegen wirkt CBD bei mir auch so gut bei meiner Erkrankung. Es kann sehr gut bei Rheuma, Athrose, Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündung, Schmerzen, Schlaflosigkeit, Migräne, Multiple Sklerose und Epilepsie helfen. Auch bei der Behandlung von Krebs, Panik-Attacken und vielen anderen Krankheiten kann CBD eine positive Wirkung haben.

Disclaimer: Dieser Teil wurde mir von David Kokas zugearbeitet. David ist 33 Jahre alt und leider wegen verschiedener Erkrankungen in Rente. Er ist ehrenamtlicher Patientenberater bei der Arge Canna, einem gemeinnützigen Verein, der von Patienten gegründet wurde. Beratungsgespräche bietet er kostenlos an. Er kontaktierte mich vor vielen Monden über Instagram. Seitdem befinden wir uns in regem Austausch. Er unterstützt mich wo und wie es geht. Einige der von mir verwendeten CBD-Produkte habe ich auch dank seines Engagements bekommen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Das ist heutzutage nicht selbstverständlich. Da er einfach besser Bescheid weiß, bat ich ihn, mir diesen Teil beizusteuern. Dankeschön!

Davids Facebook Gruppe

Übrigens, ich bin mittlerweile auch Mitglied der Arge Canna.

Mit den so genannten Cannabinoiden habe ich nun seit etwas über vier Jahren zu tun. Alles fing mit Dronabinol an. Dieses Mittel wurde mir von anderen Betroffenen (Epidermolysis Bullosa) empfohlen. Andere Schmerzmittel waren entweder zu schwach, zu stark oder hatten zu starke Nebenwirkungen. Wiederum andere konnte ich erst gar nicht nehmen. Tabletten schlucken geht nicht, da fallen viele Möglichkeiten weg.

Dronabinol war allerdings auch nicht das Richtige. Hierbei handelt es sich um 100% THC. Der Wirkstoff im Cannabis, der „high“ macht. Auf der einen Seite war ich schmerzfrei. Yeah! Auf der anderen Seite hatte ich teilweise heftige Halluzinationen. So besuchte mich eines Nachts eine Opernsängerin, die eine Gruppe Affen dabei hatte. Ich stand in einer Großküche und beschwerte mich, dass die Karottensuppe alle ist oder stellte mir vor wie sich mein bester Freund mit seiner Kletterausrüstung am Treppengeländer hoch schwang. Das sind nur die lustigen Momente. Als ich eines Tages auf Klo saß und nicht mehr wusste wo ich bin, wer ich bin, was ich hier mache und das ganze Viertel zusammenschrie vor Angst und Panik. Ja! Ja, da war mir klar, dass ich es absetzen muss. Das war zu viel für mein kleines Herz.

Nach langer Recherche stieß ich auf CBD. Auf gut Glück bestellte ich eine Flasche und fing an, auf eigene Faust zu testen. Erst weniger, dann mehr. Hier ein YouTube-Video. Da ein Text im Internet. Vom klaren Cannabis-Gegner wurde ich zum Liebhaber und entdeckte, dass es mehr als eine „Droge“ ist. Cannabis ist so viel mehr. Mittlerweile sind CBD-Tropfen fester Bestandteil meines Alltags. Etwa dreimal am Tag nehme ich sie ein. Mein Tag beginnt mit einem 5%igen CBD-Öl. Etwa 15 bis 20 Tropfen. Mal mehr, mal weniger. Das kommt immer ganz darauf an, wie es mir geht. Weiter geht es mit 10% oder 15%. Da ist es immer unterschiedlich, was ich gerade im Haus habe. Hier nehme ich etwa 7 bis 13 Tropfen. Auch hier kommt es darauf an, wie es mir geht.

Vor dem Schlafen nehme ich 25% oder 30%iges Öl. Etwa fünf bis elf Tropfen. Vor dem Schlafen nehme ich gern mal etwas mehr. Somit ist mir eine ruhige und erholsame Nacht gesichert. Unterwegs dabei ist immer eine kleine 5% Flasche für den Notfall. Vielleicht schüttelt jetzt der ein oder andere den Kopf und denkt „Das machst du ganz falsch!“. Allerdings habe ich gemerkt, dass ich so am besten klar komme. Mir geht es deutlich besser und ich bin praktisch schmerzfrei. Nicht nur das, ich fühle mich klarer im Kopf. Denke mir bei Hürden, die vorher einer Mauer glichen und eigentlich gar keine Hürde sind: Schwamm drüber! Sehe alles etwas lockerer und fühle mich wohl. Ganz wichtig: Nicht falsch verstehen. Ich erkenne natürlich Probleme oder ähnliches. Ich fühle mich halt einfach nur gut, wohl und sehe nicht mehr alles so eng. Selbstverständlich gibt es auch Tage an denen es mir nicht so gut geht. Vor allem wenn das Wetter umschwingt. Aber CBD ist ja auch kein Wundermittel.

Ein Hinweis in eigener Sache

Sollte Dir gefallen was ich mache, dann sag es weiter oder lass mir doch ein netten Gruß zukommen. Falls Du mich sogar unterstützen möchtest, dann geht das über Patreon. Via Amazon-Wishlist kannst Du mir auch kleine und große Wünsche erfüllen. All das muss aber nicht sein. Für mich ist es Freude genug, wenn Du Dich an meinem Schaffen erfreust.

Das Ganze ist ein großes und breites Thema. Sicherlich könnte man noch auf so viel mehr eingehen. Sollten Fragen offen sein, dann schreibt einfach einen Kommentar. Ich werde gern darauf eingehen und David hat sicher auch ein Blick auf den Kommentaren.

Dankeschön fürs Lesen.

Glückauf,
Euer Pascal

3 Antworten zu “Was ist CBD und warum nehme ich es?”

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