Von zu vielen Gedanken, Philosophie, dem was wäre wenn und Twitch Partner – September 2020

Veröffentlicht am 2. Oktober 2020 von Pascal Dupré

Im Prinzip wissen wir nicht, was morgen ist oder übermorgen sein wird. Doch auch wenn es eigentlich dumm ist sich großartig mit Morgen und der Zukunft zu beschäftigen, so spielte diesen Monat das Thema morgen eine große Rolle.

Es kann theoretisch alles so schnell gehen. Plötzlich flattert dir der große Lottogewinn ins Haus. Dein Arzt überbringt dir eine schlechte Nachricht. Während du in den Nachrichten hörst, dass der Dritte Weltkrieg ausgebrochen ist, wirst du von einem Schwarm neumodischer Drohnen pulverisiert. Du lernst die Frau fürs Leben kennen. Genau dann als du am wenigsten damit gerechnet hast.

Doch was ist wenn wir uns über all das andauernd Gedanken machen würden?

Ich könnte morgen im Lotto gewinnen. Eventuell bricht morgen ein Krieg aus. Fuck! Wenn ich noch ein Burger esse werde ich Krebs bekommen und sicherlich sterben. Machen wir uns dann nicht selbst kaputt? Zerstören wir uns damit nicht eventuell das Hier und Jetzt? Übersehen vielleicht das Wesentliche und verpassen eine Chance? Die Gelegenheit nach dem Glück zu greifen, da wir es aus Angst vor dem Morgen übersehen?

Was wenn du heute nach dem Glück greifst und es morgen nicht bereust?

Funfact: ich wollte immer gern Philosophie studieren. Dieses Gebiet faszinierte mich schon im jungen Alter. Bis heute zieht sich das wie ein roter Faden durch mein Leben. Hin und wieder sitze ich auf der Couch und höre Klassische Musik während ich einfach nur ein wenig nachdenke. Komplizierte Gedankengänge, denen ich selbst nicht mal folgen kann.

Doch hier die Frage: Ist es eigentlich gesund, so viel nachzudenken? Sich einen Kopf um gewisse Dinge zu machen? In Maßen ist alles irgendwie irgendwo gesund. Der, der es übertreibt, lebt gefährlich. Er wird aus den Strudel der Gedanken nicht mehr entkommen und versinken. Sich im vergangenen verirren und verlieren. „Hätte ich damals doch! Dann wäre ich heute! Wäre ich nur da gewesen. Dann wärst du heute noch!“ Dies kann böse enden. So denke ich nur in Maßen. Dafür sehr kräftig und umfangreich.

Irgendwann habe ich es geschafft den Sprung zu schaffen und im Hier und Jetzt zu leben. Was gestern war ist passiert. Es lässt sich nicht mehr ändern. Auch wenn es manchmal noch weh tut. An Morgen zu denken, kann manchmal ganz hilfreich sein. Vor allem wenn du morgen vor einem leeren Kühlschrank stehst. Hätte ich da mal gestern dran gedacht. Belastend. Worauf ich hinaus möchte. Praktisches an morgen denken ist gut. Wiederum ungeordnetes an die Zukunft denken macht dich kaputt. Ich habe festgestellt, wenn ich immer nur an das Schlechte denke, dann trifft es auch ein. „Uh mein Hals kratzt. Da werde ich sicher krank. Habe heute ja auch mal genießt!“. Immer ein kleines bisschen positiv denken hilft schon recht gut. Mir zumindest.

Hin und wieder ist es aber auch gut sich selbst zu reflektieren. Vielleicht ein paar Tage oder sogar Wochen Revue passieren zu lassen. Sich Fehler einzugestehen. Wenn möglich, das Gespräch zu suchen. Dies kann nicht immer gut ausgehen. Nicht jeder Fehler ist verzeihlich. Nicht jeder Schritt kann gerechtfertigt werden. Doch wie stark der Fehler auch war. Man lernt. Geht künftig anders mit Situationen um. Was allerdings kein Freifahrtschein ist. Fehler sind scheiße und sollten vermieden werden. Nicht immer leicht. Doch durch denken vermeidbar. Ich habe diesen Monat einen großen Fehler gemacht. Den ich bereue. Sehr sogar. Doch ich habe das Gespräch gesucht. Den Fehler eingesehen. Gelernt. Möge mir dies nicht erneut passieren.
Eine Angelegenheit die nicht immer einfach ist.

Twitch-Partner

Des Öfteren kommt man in eine Situation, die sich warten nennt. Beispielsweise auf wichtige Nachrichten. Fax, SMS oder Brieftauben. Trifft die erwünschte Nachricht nicht im gewünschten Zeitfenster ein, so wird man schnell ungehalten. Fängt an zu grübeln. Kam meine Nachricht nicht an? Hab ich die Antwort übersehen? Vielleicht im SPAM Ordner?

Doch was wenn man an solche Situationen ohne Gedanken ran geht? Zum Beispiel wenn man einen Antrag stellt. Beispielsweise einen Antrag zum Twitch-Partner. Nennen wir es lieber Bewerbung. So sendete ich meine Bewerbung am 11.09.2020 gegen 17:00 Uhr ab und ging da ganz entspannt ran. Wenn ich in acht Wochen erneut abgelehnt werde, dann ist das okay. Eventuell versuche ich es später erneut. Falls nach achteinhalb Wochen die Zusage kommt um so schöner. Doch egal was passiert. Enttäuscht werde ich nicht sein.

Wenn man so an eine Sache ran geht, ist die Überraschung vielleicht nach neun Wochen um so größer. In diesem Fall waren es keine Wochen. Auch keine Tage. Eine der größten Überraschungen die ich je erfahren durfte, passiert LIVE bei mir im Stream. Knappe 5h nach der Einreichung. Fröhlich spielte ich mit meinem besten Freund Rocci Murmeln. Die Stimmung war feuchtfröhlich. Die Zuschauer hatten ihren Spaß und fieberten dem ersten Platz entgegen. Doch ganz heimlich schlichen sich zwei Twitch-Mitarbeiter in den Stream.

Diese grüßten freundlich und fragten mich wie es mir geht. Schön, schön! Ich antworte freundlich und ließ die Murmeln wieder rollen. Bis … ja bis die beiden „!twitchpartner“ in den Chat schrieben und ich ordentlich dumm guckte. Meine erste Reaktion war zu fragen, ob gleich Guido Cantz rein kommt und fragt ob ich Spaß verstehe?! Doch es war kein Spaß. Es war ernst! Ich habe es geschafft!

Nach über einem Jahr (+ einer 5 monatigen, krankheitsbedingten Pause) streamen. Nach und nach eine Community aufgebaut. Neue Freundschaften wurden geschlossen. Einige davon halten bis heute. Andere zerbrachen. Zuschauer kamen, Zuschauer gingen. Ideen entwickelten sich, festigten sich und lösten sich wieder auf. Wir lachten gemeinsam. Es flossen Tränen bei „A way out“. Lego wurde gebaut. Viele viele unzählige Stunden Gemeinsamkeit vergingen.

An dieser Stelle ein besonderes Dankeschön an Phillipp. Der mir bei den ersten Schritten tatkräftig unter die Arme griff und bis heute noch da ist sollte es Probleme geben. Doch trotzdem legt er mir nicht alles gebügelt und gestriegelt hin. Sondern lässt mich auch mal machen. Damit ich lerne und in Notfällen auch eigenständig handeln kann. Dankeschön Phillipp!

Dankeschön an alle Moderatoren, die mein Chat Clean halten. Dankeschön an Rocci, der mit mir eskaliert und die Massen zum Kochen bringt. Ein besonderes Dankeschön geht an euch. Jeden einzelnen, der zuguckt. Dankeschön an die Zuschauer. Eure Nachrichten zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Die Idioten mal ausgeschlossen. Die werden ja eh überlesen. Wenn ihr Spaß daran habt, was ich da mache, dann fühle ich mich unbeschreiblich gut. Dankeschön!

Zu diesem Thema möchte ich auch noch mal einen extra Artikel Schreiben. Das Thema ist einfach zu komplex.

Wer Kaya Yanar, Ricky und mich mal herzlich lachen sehen möchte
-> zum Video

Wer sehen möchte wie ich die beiden abziehe. CHECKPOINT BITCHES!
-> zum Video

Hier bekam ich den Schock meines Lebens. Live im Internet.
-> zum Video

Menschen kommen. Mensch gehen.

Harter Themen Bruch. Freunde. Mal wieder. Ihr kennt das. Man lernt tolle neue Leute kennen und genießt die tolle Zeit mit ihnen. Doch dann verlassen sie dich und stechen dir eventuell noch ein Messer in den Rücken. Schön gut. Scheiß drauf. MALLE IST NUR EINMAL IM JAHR! Verzeihung. Falscher Chat.

EGAL! Diese Menschen sind es dann auch nicht wert. Doch wenn diese Menschen nach einer Zeit gewissen Zeit wieder kommen. Warum auch immer dann suckt das gewaltig. Vor allem wenn man gerade Menschen um sich hat die einen gut tun und um die man dich kümmern möchte. Dann aber das wesentliche aus den Augen verliert. Was wiederum zu Fehlern führen kann. Nervt!

Derzeit hab ich wundere Menschen um mich. Vier die mir besonders viel bedeuten und sehr wichtig sind. Sie sind für mich da. Hören zu und geben Ratschläge wenn ich mal nicht weiter weiß. Das schätze ich sehr. Genau so bin ich auch für sie da. Doch dann ist da diese eine besondere Person. Die mit dem besonderen Platz. Der am besten nie wieder frei werden soll. Das ist alles nicht selbstverständlich. Seid lieb zu einander.

Übrigens. Dieser Artikel entsteht gerade auf einem Surface Laptop. Dieser wurde mir von Microsoft zur Verfügung gestellt und ich gehöre nun auch zur #SurfaceForUs Influencer Community. Was mich sehr stolz macht! Dankeschön, dass ich dabei sein darf. Zu diesem Thema wird es im Oktober noch einen Artikel und ein Video geben. Versprochen!

#CBDbleibt

Ich mach es kurz: CBD soll als Betäubungsmittel eingestuft werden. Das ist Blödsinn. Aus vielen verschieden Blickpunkten. Hiermit möchte ich euch bitten folgendes Video zu teilen. Soweit es euch möglich ist.

Anschließend könnt ihr hier mal hier meinen Blog-Artikel lesen und auch gerne teilen wenn ihr möchtet. Ihr würdet damit nicht nur mir helfen!

1390 Wörter später habe ich mich entschlossen zum Ende zu kommen. Doch wie immer bleibt das Gefühl etwas vergessen zu haben. Derzeit passiert so unfassbar viel. Da vergisst man gern mal was.

Was so Philosophisch begann endete recht normal.

Nun möchte ich trotzdem noch loswerden: Denkt nicht immer zu viel nach. Wenn es drauf ankommt denkt zwei mal nach. Bevor es zu spät ist. Lasst euch auf neues ein. Vergesst was gewesen ist. Das ist eh nicht mehr zu ändern. Liebt die, die ihr liebt. Zeigt es und fühlt es! Ok, … das klingt falsch. Alles ist nicht einfach. Manchmal unfassbar kompliziert. Doch alles ist möglich! Glaubt an euch!

Bleibt gesund,
tragt Mundschutz
und haltet Abstand!

Dankeschön fürs lesen.

Stay safe
Pascal

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