Vier Jahresrückblicke und ein dickes Dankeschön… 2k19 – Teil 3

Veröffentlicht am 23. Dezember 2019 von Pascal Dupré

… hier eleganten Reim einfügen

Willkommen zu „Teil Drei“. Euch erwarten Teaser zu einem künftigen Artikel, viele kleine Leckereien, fiese Betrüger, meine neue Beschäftigung, der wohl beste Monat des Jahres und ein Einblick in meine Musik-Welt.

Juli

Im Juli begann Etwas, was sich bis heute zieht und mich kräftig Nerven kostet. Durch einen Zufall haben wir mitbekommen, dass ich DOCH Anspruch auf Grundsicherung habe. Jahrelang wurde uns immer und immer wieder von sämtlichen Ämtern erzählt, dass ich auf nichts Anspruch habe… und wir waren bei vielen Ämtern und Behörden nachfragen. Die Unterlagen wurden am 4. Juli eingereicht. Seitdem bekomme ich immer wieder neue Steine in dem Weg gelegt. Mal ohne Spaß, ich bereue es. Mir macht das Ganze psychisch sehr zu schaffen. Möchte einfach nur, dass es endet und ich das Wort Grundsicherung nie wieder hören muss. Sobald der Antrag durch ist… in zwei bis drei Dekaden dann … möchte ich nochmal detailliert einen Artikel drüber schreiben. Mit allen Schikanen und grauen Haaren, die ich erst bekam und dann büschelweise verlor. Stay tuned.

Auch im Juli habe ich das erste Mal „Pho“ gegessen, eine vietnamesische Suppe mit vielen Gewürzen, Fleisch und Reisnudeln. Auf meiner „Möchte ich unbedingt einmal im Leben essen“-Liste stand das ganz weit oben. Dafür gesorgt, dass ich endlich mal in den Genuss dieser ausländischen Köstlichkeit komme, hat mein bester Freund Daniel. Er kennt jemanden der diese wohltuende Kraftbrühe selbst und traditionell zubereitet. Zu uns genommen haben wir das feine Mahl im Dresdner Zwinger Garten. Ich sag euch, Ambiente ist alles. Die Brühe war fein würzig, nicht zu stark, sehr angenehm. Das Fleisch konnte ich nicht essen. Die Nudeln waren so angenehm weich und zart das ich sie gut vorsichtig so schlucken konnte. Dabei konnte ich auch das erste mal Koriander probieren. Dem Universum sei Dank – für mich schmeckt es nicht seifig. Yeah!
Das Ganze war so gut, dass ich diese delikate Speise seitdem öfter zu mir nehme.

Bleiben wir bei Leckereien. Nicht weit entfernt von meiner Haustür eröffnete ein Fancy-Koreanischer Tee-Laden. Jetzt nicht so Tee nach dem Motto „Teeblätter – heißes Wasser – Fertsch“. Sondern eher so in die Richtung „Bubble Tea“. Aber nicht dieses süße, komische, künstliche Zeug, sondern…. ähm… ja… nennen wir es „Bubble Tea für Fortgeschrittene“. Frisch gebrüht, kalt oder warm, pur oder mit Milch, natur oder extra süß – OHNE KRISTALLZUCKER! Verschiedene Zutaten, die man mit reinmachen kann. Zum Beispiel Vanillepudding. Ohne Mist, gerösteter Tee mit Milch, leichter Süße und Vanillepudding. Ein Geschmackserlebnis, was einem die Schleife aus den Haaren zieht.

Auch ein echtes Highlight: Das Restaurant „Johannas Colonialwaren“. Hier durfte ich den Koch Danny kennenlernen. Er machte mir fantastischen Kartoffelpüree mit würzig kräftiger Bratensoße. Andere Restaurants gucken immer doof, wenn ich mit meinen Sonderwünschen komme. Aber er zögerte nicht und bat mir direkt auch noch an, künftig verschiedene Speisen zu kochen und zu pürieren. Ich sagte ihm, dass daran schon sehr, sehr viele Köche gescheitert sind und ich es am Ende nicht schlucken konnte. Doch das erste mal – Brathähnchen mit dunkler würziger Soße und Gemüse – war ein Traum. So fein. So cremig. Konnte es ohne Probleme schlucken. Danke an der Stelle noch mal. Das war ein echtes Erlebnis. Gerne wieder.

August

Wer mich schon länger kennt weiß, dass ich gegen meine Schmerzen CBD-Öl nehme. Wer nicht weiß, was das ist, hier hab ich dieses Jahr einen Artikel drüber geschrieben:

Das Gute am CBD ist, dass es mir nicht nur die Schmerzen nimmt, sondern auch die Stimmung aufhellt, Wunden heilen besser und es bekämpft die Entzündungen. Und vieles weiteres Positives. Insgesamt gehe ich dank CBD viel motivierter und gut gelaunter durchs Leben. Auch gut – andere Schmerzmittel brauche ich fast gar nicht mehr.

Durch glückliche Zufälle lernte ich nette Menschen kennen, die mir ihr CBD-Öl etwas preisgünstiger zur Verfügung stellten. Immer noch hochpreisig, wie es nun mal so ist bei CBD, aber angenehmer. Eigentlich lief immer alles gut. Doch eines Tages nach einer neuen 300+€ Bestellung (die ich mir wie immer mit Daniel teilte) kam aber eine ungewohnte Qualität an. Ein blasses komisch riechendes Öl, welches einfach nur nach Haushaltsöl schmeckte. Und siehe da, die Wirkung war Null. Alles was dann passierte, enttäuschte mich menschlich sehr. Eigentlich zählte ich diese Menschen zu meinen Freunden. Wir trafen uns sogar mal persönlich. Sie wussten von meiner Situation und warum ich das Öl brauche.

Doch leider folgten auf Nachfrage erst Ausreden, dann langes Ignorieren und nach Drohen mit dem Anwalt wurde das Öl ausgetauscht. Erneut gegen eines, was nicht wirkte und wieder gefühlt nur Haushaltsöl war. Nachträglich ärgere ich mich, dass ich nicht eher mit dem Anwalt gedroht habe. Was auch irgendwie mit an Daniel lag, der immer und immer wieder sagte „Ich regel das“, „Lass noch warten“ und „keine Angst, ich kümmere mich“. Von Anfang an hätte ich für mein Recht kämpfen sollen. Nunja… anschließend ist man immer schlauer. Noch mal würde ich das nicht mit mir machen lassen. 300+€ weg, für immer, schade.

Da ich nun keine Tropfen mehr hatte… schon länger nicht mehr … mir es zunehmend schlechter ging und ich härtere Schmerzmittel nehmen musste. Die mir zwar die Schmerzen nahmen, aber Nebenwirkungen hatten, die alles schlimmer machten. Musste ich nun einfach handeln. Ich nahm meine letzten 300 Taler vom Sparbuch und bestellte ein Öl welches nach meiner Recherche sehr gut sein soll. Lange Rede, gar kein Sinn. Es half großartig! Es tat weh sein letztes Hemd zu geben. Doch um schmerzfrei zu sein, mache ich das recht gern.

Glücklicherweise kam dann auch noch ein Öl von einer Firma die ich auf der Messe kennenlernen durfte zum Testen. Auch dieses wirkte sehr, sehr gut. Das beste daran: Bis heute werde ich von denen noch unterstützt. Danke, Breath Organics

Breath Organics

und den Link füge ich hier nur ein, weil ich überaus dankbar bin.

Ende August besuchte ich eine Wahlkampfveranstaltung. Meine erste, am liebsten hätte ich noch mehr besucht, von verschiedenen Parteien. Aber das war schon mal recht gut und interessant. Gerne mal wieder!

Nun zum letzten Highlight des Augusts:
Nach über zehn Jahren habe ich mit dem Podcasten aufgehört. Warum? Das kannst du hier lesen:

Juli – Teil 2: Podcasts und die Zukunft… 2K19

Klar, ich hab jetzt das Bloggen, alles über Social-Media und … ja und? Da wäre ohne das Podcasten ein großes Loch. Also versuchte ich es mal mit Live-Streaming. Mein Hintergedanke war mehr Interaktion mit den Zuschauern, neuer Schwung, frischer Wind. Ehrlich gesagt dachte ich, bei meinem ersten Versuch gucken zehn Leute zu. Zehn die ich kenne. Die die immer dabei sind bei allem und ja und Amen sagen. Doch es waren über 30 (was anscheinend sehr gut ist für das erste Mal) es war großartig. Hat unfassbar viel Spaß gemacht. Hätte nicht gedacht, dass es mein neues Ding werden kann.

Heute habe ich ein richtig kleines „Team“ und teilweise bis zu über 600 Zuschauer. Absurd. Bin gespannt wo das nächstes Jahr hingeht.

September

Ich war wählen. Hoffe du auch! Geh wählen!
Ich war das zweite mal dieses Jahr erkältet.
Ich rief die Polizei.

Ich habe mein Zimmer komplett neu gestaltet und fühle mich nun deutlich wohler… wobei. Ich brauche mehr Lichterketten. Viel mehr!

Der September war trotz keiner extremen Super-Duper-Highlights, ein echt guter Monat. Es sind die kleinem Dinge, die am Ende die Butter fettig machen.

Musik und ich

Dieses Jahr habe ich das Musikhören wieder für mich entdeckt. Kopfhörer auf und los gehts. Mit am meisten habe ich „Rammstein“ gehört. Einmal das neue Album, welches ich liebe. Mit jedem Hören wird es besser und besser. Als auch die guten alten Hits.
Neu für mich entdeckt habe ich „Apache 207“. Normalerweise ist Rap nicht wirklich mein Lieblingsgenre. Wenn eher die alten Sachen und eher aus Amerika: Jay-Z, Dr. Dre, Eminem oder Snoop Dogg. … und ehrlich gesagt, kenn ich mich da nicht wirklich aus.

Dieses Cloud-Rap-Zeug oder wie das heißt, was heute die Jugend so feiert, finde ich eigentlich auch abgrundtief schlimm. Doch, ja. Er ist irgendwie anders. Mächtig gute Songs. Grandioses Album. Gibt mir viel Kraft und Energie. Sonst das Übliche. Viel 80er. Altes Zeug. Sehr viel klassische Musik. Das ist eher meins. Gut zum Abschalten, Schreiben und Träumen. Natürlich noch vieles weiteres, aber das würde überhand nehmen. Das wichtigste war dabei. Achso… danke an Spotify für den Jahresrückblick.

Der nächste Teil wird gleichzeitig der letzte des Rückblickes sein. Nicht nur ein Rückblick sondern auch ein paar Statistiken zu meinen Artikeln. Meiner Homepage. Zahlen und Fakten. Ihr wisst, ich liebe Statistiken. Zudem noch ein paar Danksagungen. Bleibt dran, wird spannend.

Ein Hinweis in eigener Sache

Sollte Dir gefallen was ich mache, dann sag es weiter oder lass mir doch ein netten Gruß zukommen. Falls Du mich sogar unterstützen möchtest, dann geht das über Patreon. Via Amazon-Wishlist kannst Du mir auch kleine und große Wünsche erfüllen. All das muss aber nicht sein. Für mich ist es Freude genug, wenn Du Dich an meinem Schaffen erfreust.

Glückauf,
Euer Pascal

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