Test: Xbox Series X – Die ultimative Konsole?

Veröffentlicht am 30. Januar 2021 von Pascal Dupré

Als sich das Jahr 2020 dem Ende neigte, bekam ich zwei Pakete von Microsoft zugesendet. Was genau drinnen war und warum der Inhalt 2020 nicht gerettet hat, aber doch ein ganzes Stück erträglicher gemacht hat, erfahrt Ihr im folgenden Text.

Disclaimer

Das Wichtigste zuerst: Die Xbox Series X wurde mir von Microsoft zur Verfügung gestellt. Ich darf darüber berichten. Hab aber keine Vorgaben bekommen. Kurz und knapp. Wenn’s Kacke ist, dann sage ich das offen und ehrlich!

Dankeschön an Microsoft!

Eigentlich sollte dieser Artikel, das Video und die Fotos schon früher kommen. Dann kamen Weihnachten, der Jahreswechsel und gesundheitliche Probleme dazwischen. Aber besser spät als nie.

Unboxing

So. Was macht man als erstes? Richtig. Man packt das gute Stück aus. Ganz vorsichtig. Wie vorsichtig und ungefährlich ich das gemacht habe, könnt ihr im folgenden Video sehen.

Wie war das? Achso! Wenn euch das Video gefällt, dann lasst doch ein Like und einen Kommentar da! Genau! Erzählt Eurem Nachbar davon. Doch nur via Video-Call. Wenn das nicht geht, dann brüllt es ihm mit viel Abstand zu!

Inhalt

Was in der Xbox-Box war, habt Ihr haha gerade eigentlich gesehen. Trotzdem noch mal kurz zusammengefasst.
Die Basics sind dabei:

  • die Konsole
  • ein Controller + Batterien
  • Stromkabel
  • HDMI 2.1 Kabel

Was möchte man auch mehr?

So gesehen kann es sofort losgehen. Stecker ans Gerät. Einen in die Steckdose, den anderen in das TV-Gerät. Und ab gehts!

Kleine Anmerkungen aus meiner Sicht als Mensch mit Einschränkungen. Wie ich es auch schon beim Microsoft Surface erwähnt habe, hätte ich mir ein bisschen mehr vom Charme des Xbox Adaptive Controllers gewünscht. Insgesamt konnte ich die Xbox + weiteren Inhalte gut alleine und problemlos öffnen und herausnehmen. Doch ein bisschen mehr Accessibility hier und da hätte gut getan.

Der Start

Nachdem ich 7 Stunden vor der Xbox saß und ihr elegantes Design bewundert hab, ging es auch schon los. Ohne Mist, die Konsole ist schon sehr sexy und qualitativ hochwertig. Robust und gut verarbeitet. Hier auch ein schöner erster Pluspunkt. Ich kann mich gut an das Einrichten der Xbox One erinnern. Hier musste ich Passwörter und Co. noch über den Controller eingeben. Bei der Xbox Series X ging das alles wunderbar bequem über die Xbox App. Sowas mag ich. Erleichtert einiges!

Nach dem Einrichten fiel mir etwas auf. Nämlich – nichts! Jetzt kam es mir erst. Weder beim Hochfahren noch jetzt im Betrieb hört man die Konsole. Unfassbar wie leise die ist. Zwar zocke ich in den meisten Fällen mit Kopfhörern. Schaue auch Filme mit Kopfhörer. So würde ich das Rauschen eh nicht wirklich wahrnehmen. Doch. Gefällt mir!
Für manche noch wichtig zu wissen: Die Xbox wird null heiß. Selbst bei längeren Betrieb nicht. Lauwarm vielleicht.

Übrigens, neben WLAN kann sich die Series X auch via Lan-Kabel verbinden. Falls Euch das interessiert.

Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gab es noch nicht wirklich Games die speziell nur für die Xbox Series X oder S sind. Allerdings ältere Spiele die für die neuen Konsolen optimiert wurden. Zu sehen an einem kleinen „X|S“ unten in der Ecke. Beispielsweise im Store oder im Game Pass.

Apropos Game Pass. Dank diesem konnte ich direkt auf über 100 verschiedene Titel zugreifen. Ich entschied mich für „The Touryst“. Was „Einfaches“ zum Testen. Wollte ich eh mal spielen. Zack! Ich war gefesselt und geflasht. Kurze knackige Ladezeiten und das Bild. Á la bonne heure! Ich war direkt verliebt und wollte nicht mehr aufhören.

Was bietet die Xbox Series X eigentlich?

Für die, die es genau wissen wollen, ein paar Details zur Konsole:

Maße: 15,1 x 15 x 30,1 cm

Im Inneren:

  • Acht-Kern AMD Zen 2-Prozessor, der mit 3,8 GHz läuft
  • Spezielle RDNA 2 AMD GPU mit 12 TFLOPs Rechenleistung
  • 16 GB GDDR6-RAM
  • Spezielle 1 TB NVMe SSD

Ähm ja. Für die, die meinen Blog schon länger verfolgen: Ich bin was sowas angeht echt ein Noob. Doch ich weiß, das ist krass und die Konsole somit eine Power-Maschine.

Fazit

Nachdem ich später noch „Cyberpunk 2077“ erhielt, konnte ich die Konsole mal so richtig ins Schwitzen bringen. Mich übrigens auch. Das Game ist so ultimativ gut. Dazu werde ich sicherlich auch noch einen Artikel schreiben. Nicht nur, dass es mich fesselte und ich nicht mehr aufhören wollte zu zocken. Nein, ich lernte auch meinen Xbox Adaptive Controller ganz neu kennen und lieben. Heiliger Oskar. Ich sag euch. Ich schieße wie ein junger Gott. Doch dazu später mehr! Also in einem anderen Artikel.

Für mich ist die Xbox Series X die Konsole schlechthin! Next Gen ist hier der richtige Ausdruck. Barrierefreiheit wird hier groß geschrieben. Für mich sind nicht alle Funktionen von Nöten. Ich bin schon zufrieden, wenn ich Tasten neu belegen kann. Doch gerade in der heutigen Zeit ist es um so wichtiger, Gaming jedermann zugänglich zu machen. Dass Xbox da ein besonderes Augenmerk drauf legt, lässt meine Augen regelmäßig strahlen. Einen Punkt, den man unbedingt hervorheben muss!

Viele schütteln sich immer irgendwelche Punkte aus dem Ärmel, die schlecht und negativ sind. Doch irgendwie erzwungen wirken. Nach dem Motto „Uhhh. Viel zu gut! Ich muss es schlecht reden!“. Mir fällt es wirklich schwer hier Minus-Punkte zu finden. Doch was mich wirklich etwas stört: Wieder Controller mit Batterie. Gerade in der heutigen Zeit. Batterien muss man wegschmeißen. Akkus lädt man einfach auf. Klar, gibts separat zu kaufen. Doch warum nicht gleich als Standard. Zwei Punkte, die allerdings nicht so stark ins Gewicht fallen. In der Konsole selbst ist kein Bluetooth verbaut. Somit kann man leider keine Bluetooth Headsets oder Kopfhörer verwenden. Ich verstehe den Grund. Latenz und so. Also schon in Ordnung.

Der HDMI 2.1 Stecker

Dieser funktioniert problemlos an jedem normalen HDMI Steckplatz. Doch das bessere Erlebnis hat man erst so richtig, wenn der Steckplatz am TV auch HDMI 2.1 ist. Meinen OLED 55 Zoll LG Fernseher hab ich mir erst vor zwei Jahren gegönnt. Der hat diesen Steckplatz natürlich nicht. Ich lieb das Teil. Ohne Mist. Das Bild ist überragend. Doch mich würde es schon interessieren, wie das Gaming Erlebnis mit so einem Anschluss wäre. Einen neuen TV werde ich mir allerdings vorerst nicht zulegen können. Würde sicherlich ein lustiges Video abgeben. „Heute packe ich ohne Kraft und Finger einen 55 Zoll TV aus UND bringe ihn an der Wand an.“ hehe^^
Verzeihung. Ich schweife ab.

Auch nicht wirklich ein großer Minus Punkt. Halt einfach nur etwas schade.

Die Xbox Series X ist die ultimative Next Gen – Konsole.
Sieht gut aus! Passt hervorragend ins Interieur.
Gaming ist ein visuelles Highlight!
DVDs und Blu-ray laufen geschmeidig.
Was will man denn eigentlich mehr?
Mir fällt da nichts ein!

Das zweite Paket

Ach. Da war ja noch was! Da kam noch ein richtig cooles Weihnachtsgeschenk. Ein fettes Paket, in dem sich ein Hoodie und eine richtig dufte Lampe in Form des Xbox-Logos befand. Genießt hier einfach die Fotos!

Ein Hinweis in eigener Sache

Sollte Dir gefallen was ich mache, dann sag es weiter oder lass mir doch ein netten Gruß zukommen. Falls Du mich sogar unterstützen möchtest, dann geht das über Patreon. Via Amazon-Wishlist kannst Du mir auch kleine und große Wünsche erfüllen. All das muss aber nicht sein. Für mich ist es Freude genug, wenn Du Dich an meinem Schaffen erfreust.

An dieser Stelle.
Dankeschön fürs Lesen.
Stay safe,
Pascal

Eine Antwort zu “Test: Xbox Series X – Die ultimative Konsole?”

  1. Ewie sagt:

    Mal wieder ein sehr interessanter Blog-Artikel.

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