Test: Der Xbox Adaptive Controller | Viereckige Augen vom Zocken oder Frust-Falten

Veröffentlicht am 26. Oktober 2018 von Pascal Dupré

Hallo, ich bin Pascal.

Seit frühen Tagen bin ich großer Fan von Videospielen und genieße sie bis heute. Leider gibt es da ein großes Problem. Ich leide unter EB, also Epidermolysis Bullosa. Diese Krankheit hindert mich sehr daran Videospiele zu genießen, da ich oft mit der Steuerung überfordert bin. So ist es immer ein kleines Kunststück einen Controller zu benutzen, irgendwie klappt es zwar immer aber natürlich nur mit Einschränkungen.

Nun saß ich eines abends vor dem Rechner und habe die neusten News der Videospielwelt durchgesehen und auf einmal sah ich ihn, den Adaptive Controller für die Xbox One und so kitschig und übertrieben wie es klingt, Ich hatte ein paar Tränen in den Augen, seit Jahren wünsche Ich mir einen Controller, den Ich auch als behinderter Mensch ohne Einschränkung benutzen kann. Also verfolgte Ich gespannt die Entwicklungen und News, zu diesem Stück Hardware.

Nun ist der Controller seit einiger Zeit erschienen und zu meiner extremen Freude, wurde mir ein Exemplar, plus Xbox One X zur Verfügung gestellt. Im folgenden Text, erläutere Ich euch meine Meinung zu dem Adaptive Controller und schildere meine Erfahrungen.

Foto von: Daniel Wendorf (https://www.instagram.com/daniel.wendorf/)

Disclaimer:

Ich habe dieses Produkt von Microsoft erhalten und, bis auf die Kennzeichnungen, keine weiteren Auflagen bekommen. Trotzdem handelt es sich um unbezahlte Werbung für den Adaptive Controller und die Xbox One X. Ich danke Microsoft vielmals für die Möglichkeit dieses Gerät zu testen zu dürfen. Besonderer Dank geht dabei an Maxi (@gmaxee), die mich vermittelt hat und das Ganze ins Rollen gebracht hat und ebenfalls an PixelAffe, der mich an Maxi vermittelt hat.

Verlinkungen finden sich unter dem Text!

Darüber hinaus sollte auch angemerkt werden, dass ich nur aus MEINER Sicht sprechen kann. Also mit dem Krankheitsbild der EB. Sicher nimmt jeder diesen Controller anders auf, hier findet ihr MEINE Meinung und Erfahrung zu dieser Hardware.

Ich gehe hier NICHT auf die Konsole oder irgendwelche Spiele ein, mir geht es nur um den Adaptive Controller. Jede Konsole hat Vor- und Nachteile, dies muss jeder für sich entscheiden.

[Video Unboxing] Folgt!

Technischer Überblick

Kommen wir zunächst, zu den allgemeinen Fakten.

Der Adaptive Controller ist eine Hardware die sowohl für Xbox One Konsolen als auch für den PC genutzt werden kann. Wenn man sich den Controller zulegt, erhält man eine leicht zu öffnende Box (zusehen im angehängten Video), in dieser sind enthalten: Der Controller und ein USB-C-Kabel welches wirklich eine gute Länge hat. Dazu bekam Ich den Joystick, einen Button und das, Ich nenne es mal „Pedal“ für die Füße. Das USB Kabel wird entweder für das Spielen am PC oder das Laden des Lithium-Ionen-Akkus genutzt. Mit der Xbox kann man ihn aber bequem über Bluetooth verbinden.

Die kompletten Specs. und Co. Findet ihr in folgendem Bild von Xbox.com!

Bild entnommen von Xbox.com

Also halten wir den Controller in unseren Händen, was sehen wir?

Wir sehen die beiden großen schwarzen Felder. Ich persönlich dachte, sie sein Touchfelder um die Joysticks zu simulieren, dem ist nicht so. Diesen beiden Felder sind als „A-Taste“ und als „B-Taste“ konfiguriert (Können aber auch anders gemapt werden). Links davon befinden sich das Steuerkreuz und und die typischen restlichen Tasten. Eine davon ist zum wechseln der Steuer-Profile, die man sich mit dem Controller einzeln anlegen kann. So kann man zum Beispiel, wenn man von Forza auf Halo wechseln möchte, dies ganz einfach per Knopfdruck tun.

An den Seiten des Controllers befinden sich insgesamt 21 Eingänge (19 Klinken- und 2 USB Anschlüsse), die dafür da sind um die Erweiterungen, wie das Pedal oder den Joystick anzuschließen.

An der Unterseite befinden sich zusätzlich drei Gewinde, in welche man verschiedene Dinge einfügen kann.

Damit kann man (auch durch Erweiterungen) zum Beispiel den Controller an einem Rollstuhl befestigen.

Foto von: Daniel Wendorf (https://www.instagram.com/daniel.wendorf/)

 

Kommen wir mal zu meiner persönlichen Spielerfahrung.

Ich war natürlich vorm spielen sehr aufgeregt und war so gesehen sehr „gehyped“.

Das Menü zu bedienen war kein Problem und so konnte Ich auch direkt erste Erfahrungen damit sammeln. Also startete Ich, das im Gamepass enthaltene, „Forza Horizon 4“.

Das erste was Ich getan habe, war es mit dem normalen Controller zu erfassen, was welche Taste tut. Damit Ich es auf den Adaptive Controller anwenden kann. Dann kam der Adaptive Controller zum Einsatz, da der Controller im „Rohzustand“ nicht direkt die Fähigkeit gab, zu beschleunigen oder zu bremsen, habe Ich also das Pedal und den Button als genau diese Tasten konfiguriert. Während der Button leider nur aus einfachem Plastik besteht, sind sowohl Pedal als auch Joystick sehr hochwertig und gut verarbeitet. Nachdem Ich auf der E3 2018 gesehen hatte, das jemand auch den Joystick zum spielen nutzt, habe Ich also auch diesen noch angeschlossen. Hier meine kleine Erfahrung zur Steuerung dieses Spiels.

Sehr beeindruckt war Ich von dem Pedal, dieses hat einen guten Druckpunkt und ist nicht schwer zu bedienen, an der Unterseite ist es sogar gummiert, damit es nicht wegrutscht. Leider gilt dies weniger für die anderen Erweiterungen. So ist der Button viel zu klein (Ich habe ihn auf den Boden gelegt um ihn auch mit dem Fuß betätigen zu können) und löst zu leicht aus, was Fehlinputs verursacht. Da Ich den Adaptive Controller nicht benutzt habe, da Ich es auch nicht wirklich konnte, noch kurz zum Joystick. Dieser stellt für mich leider ein großes Problem dar. So ist er, wie bereits geschildert, gut verarbeitet, leider muss Ich ihn mit beiden Händen halten, da Ich keine Finger mehr habe bzw. sie zusammengewachsen sind. Also halte Ich ihn irgendwie in beiden Händen und habe versucht trotzdem zu steuern, was darin resultierte, dass er mir oft aus den Händen rutschte. Das machte das Spielen leider nahezu unmöglich, auch kam mir die Reaktion des Joysticks sehr schwammig vor, da sie manchmal gar nicht reagiert und dann wieder zu stark reagiert. Nun muss Ich erwähnen, dass Ich in anderen Spielen, mit einem Joystick relativ gut umgehen kann. Ich habe über die Jahre ein Gefühl entwickelt, dass Ich den Joystick so feinfühlig bewege, dass die Figur tut was Ich möchte. Trotzdem war das hier leider nicht möglich. Trotzdem gab Ich nicht auf und testete eine Funktion, welche auch generell in der Xbox programmiert ist, den Co-Pilot-Modus. Dieser lässt zu das man sich die Steuerung unter mehreren Personen aufteilt. Person A, gibt dabei zum Beispiel Gas, Person B lenkt und Person C könnte zum Beispiel bremsen. Also habe Ich zum normalen Xbox One Pad einfach das Pedal und den kleinen Button benutzt und damit ging es dann auch für den Anfang, recht gut.

Bild von: @ihr_gossenpoet (https://www.instagram.com/ihr_gossenpoet/)

 

Recht schnell merkte Ich aber ein starkes Ziehen im Rücken, was durch meine sehr ungewöhnliche und verkrampfte Haltung kam. Zur Info, normalerweise spiele Ich Spiele ungefähr so. Ich lümmle in meinem Sessel und habe den jeweiligen Controller so auf meine Beine gelegt, dass Ich alles gut steuern kann, dabei stützen die Beine den Controller, dass er sich nicht verselbstständigt. Ich bewege mich trotzdem desöfteren, damit keine Stelle meines Körpers zu sehr belastet wird. Ein Bild von einer dieser Positionen ist hier eingefügt.

Bild von: @ihr_gossenpoet (https://www.instagram.com/ihr_gossenpoet/)

Nun kann man sich vorstellen, dass diese Haltung für meinen Körper nicht die beste ist, da Ich recht aufrecht sitzen muss und dazu noch die Beine vom jeweiligen Sitzplatz baumeln müssen. Das führt zu einer sehr unangenehmen Haltung, was zu Schmerzen in verschiedenen Regionen geführt hat.

Nach kurzer Spielzeit habe Ich dann erst einmal ausgemacht, da Ich noch andere Dinge zu tun hatte.

Ich nutzte diese Zeit unter anderem dafür um ein Stativ zu suchen, auf welches Ich den Controller setzen kann. Das funktioniert sehr gut und hilft, diese Funktion ist wirklich hervorragend und da hat definitv jemand mitgedacht.

Da Ich trotzdem weiterhin ausprobieren wollte, setzte Ich mich am Abend erneut hin und probierte meine neue Idee aus, nun mit Stativ und anderer Sitzhaltung. Die erste Erkenntnis war, dass Ich nun das Pedal und den Button nicht mehr erreichen konnte also musste Ich umdenken und habe nachgedacht, wie Ich das ganze nun am besten Konfigurieren könnte.

Im Endeffekt habe Ich das Stativ mit Controller an die Seite gestellt und habe mit dem normalen Xbox One Controller sowohl Gas gegeben als auch gelenkt. Mit dem kleinen Button, der nun auf meinem Bauch lag, habe Ich weiterhin gebremst. Dann stellte Ich fest, wenn Ich Gas gebe komme Ich durch meine Hand (Welche wie eine Faust zusammengewachsen ist) gleichzeitig ab und an auf die RB-Taste, was dazu führt, dass Ich die Sicht im Spiel wechsle.

Da Ich langsam zur Ruhe kam bemerkte Ich allerdings ein weiteres Problem. Meine Hände sind überaus empfindlich und waren nach kurzer Spielzeit sehr gerötet und gereizt. Der Grund war schnell ausfindig gemacht, die Sticks des normalen Xbox-Pads sind sehr rau und hart (in meinem Verhältnis), was dazu führt, dass meine Hände eben sehr schnell wehtun, das könnte bei längerer Benutzung sogar noch schwerere Folgen haben. Natürlich geht es hierbei eigentlich nicht um den normalen Controller, aber da Ich den Joystick nicht benutzen kann, bin Ich auf das normale Xbox One Pad angewiesen.

Dazu rutschte der Button auf meinem Bauch auch immer mal wieder weg (Dieser hat zwar eine Klebefläche am Rücken aber da gilt leider, wenn es einmal klebt, klebt es eben). Also schaltete Ich die Konsole ab, es war auch schon spät genug und überlegte noch einmal in Ruhe, was genau Ich jetzt noch anders machen könnte. Dies würde Ich dann am nächsten Tag umsetzen.

Am nächsten Tag stellte Ich zwar fest, dass meine Hände sehr gereizt waren aber Ich wollte es trotzdem nicht ruhen lassen. Also probierten meine Mutter und Ich etwas aus.

Wir fixierten den Button mit Hilfe eines Verbandes so an meinem Körper, das er einigermaßen gut saß. Da verrutschte er allerdings immer etwas , so dass Ich wieder in die verkrampfte Haltung geriet also befestigten wir ihn am Knie, was besser funktionierte. Hier fiel mir aber das erste mal ein weiteres Problem auf. So war Ich durch die Kabel nun an den Adaptive Controller gebunden, was im ersten Moment kein so großes Problem ist, sollte Ich aber wegmüssen, zum Beispiel auf die Toilette oder an die Tür, so hätte der Controller mitkommen müssen, da Ich ihn nicht von allein wegbekommen hätte. Dazu fiel mir auf, dass Ich alleine nicht in der Lage wäre diese Buttons zu benutzen. Jemand müsste mir in jeder Lage helfen, die Buttons zu platzieren, den Controller zu platzieren und auch alles wieder von mir zu lösen. Also ein schnelles Rennen in Forza fahren und nach zehn Minuten wieder aufhören, wäre zwar möglich aber unfassbar aufwendig. Ein persönliches Problem fiel mir noch auf, dass Ich nun sehr viele Inputs gleichzeitig ausführen musste und dafür die verschiedensten Bewegungen ausführen müsste, das ist zwar mehr Übung als alles Andere aber mit einem normalen Pad, hat man das eben nicht. Erneut musste Ich hier allerdings pausieren, was einerseits an meinen Händen lag aber auch daran, dass Ich erneut, über eine längere Zeit, allein gewesen wäre.

Danach dachte Ich lange nach, googelte und dachte über „Erfindungen“ nach um mir diesen Button selbst umzuschnallen und ihn auch wieder abzubekommen, diese Zeit zum nachdenken, half aber nur meinen Händen, die sich wieder beruhigen konnte.

Der Entschluss am nächsten Tag war es, den Button einfach mal außen vorzulassen und die Konfiguration genau unter die Augen zu nehmen und mir ein Profil so zusammenzustellen, dass es für mich möglich ist, dieses Spiel zu spielen. Ich guckte mir also genau die Steuerung an und überlegte und ich fand eine, bei der man mit „A“ und „B“ Gas gibt und bremst, so dass Ich nur noch zwei/drei Tasten anpassen musste. Das führte dazu, dass Ich Forza das erste Mal ohne Probleme spielen konnte. Das brachte die Euphorie zurück und Ich hatte wirklich meinen Spass. Allerdings stand der Adaptive Controller nun neben mir und meine Hände meldeten sich wieder.

Diesmal sogar schlimmer und gereizter als davor, es war wirklich sehr schmerzhaft, was durch die lange Session passierte!

Das war der Moment, als Ich die Konsole das erste Mal frustriert abschaltete, Ich war wirklich traurig. Eine längere Pause folgte, meinen Händen zuliebe.

Damit bringt mir der Adaptive Controller momentan eher wenig, da Ich ihn für die, mir verfügbaren Spiele, nicht wirklich benutzen kann und der normale Controller mir eben die Hände auf Dauer kaputt macht.

Das ist meine bisherige Spielerfahrung mit dem Adaptive Controller.

Wir halten kurz fest.

Die Verpackung ist wirklich großartig, Ich hatte ein Erfolgserlebnis, da Ich sonst bei jeglicher Packung, Hilfe benötige, wenn Ich sie öffnen will. Dazu ist der Adaptive Controller wirklich sehr leicht, was mir sehr zugute kommt, da Ich nun mal wenig Kraft aufwenden kann. Was auch für die Klinken gilt, die Stecker lassen sich leicht in diese hineinführen und wieder herausziehen. Dazu lassen die Gewinde am Boden des Adaptive Controllers einige Möglichkeiten der Anpassung zu, um eventuelle Probleme beim sitzen zu beseitigen. Sehr hervorzuheben ist die Konfiguration des Controllers. Diese macht es jedem möglich, auch wenn es manchmal etwas länger dauert, ein für ihn passendes Layout zu finden. Auch gefällt mir die Haptik der großen A- und B-Tasten, diese sind leicht drückbar und haben einen guten Druckpunkt.

Was mir allerdings noch etwas besser gefällt, ist der Co-Pilot-Modus, dieser wird mir auch in Zukunft Spass mit der Xbox geben weil Ich Spiele mit jemandem zusammen spielen kann, so habe Ich einen Kollegen, der mir bereits angeboten hat, das er mit mir einige Spiele spielen mag und das wir das zusammen machen, so könnte er bei Forza lenken und Ich könnte Gas geben und Bremsen, darauf freue Ich mich sehr!

Leider kommen wir nun zum unangenehmen Teil, den negativ Punkten.

Hierbei sei noch einmal hervorgehoben, dass es sich um meine Ansicht handelt und es keine allgemeine Aussage ist.

So finde Ich die A- und B-Taste sehr gut aber die anderen Tasten, vor allem das Steuerkreuz, sind mir zu straff und Ich muss etwas Kraft aufbringen um es zu bedienen. Dann gibt es keine Analogsticks am Adaptive Controller. Dies wäre kein Problem, wenn die Sticks des normalen Pads nicht so sehr an meinen Händen kratzen würden und dadurch Verletzungen hervorrufen. Der Joystick ist zwar gut verarbeitet, für mich aber weitestgehend nutzlos, da Ich ihn kaum benutzen kann.

Auch hatte Ich Probleme mit einem Kabelsalat, so musste mich meine Mutter bereits befreien, da Ich mich verheddert hatte und Ich nicht allein aus dieser Situation herauskam, das kann mit Kabelbinder gut gelöst werden aber wenn es wirklich mal dazu kommt, das Ich mehr als 6 Erweiterungen eingesteckt habe, wird es wirklich mehr als schwierig.

Durch gewisse Tricks ist das verwenden dieser Erweiterungen zwar problemlos möglich aber ein eigenständiges Spielen ist es leider nicht. Generell bin Ich oft auf Hilfe angewiesen, auch was das Aufladen, des Akkus angeht und die generelle Aufstellung des Controllers und das ist sicher nicht der Sinn hinter der ganzen Sache. Dazu kommt noch die Haltung, welche bei mir überall zu Schmerzen führt, wenn Ich den Adaptive Controller lang benutzen möchte.

Der wohl größte Negativpunkt hat aber mit etwas zu tun, das Ich bisher nicht erwähnt habe. Es gibt da ein gewisses Problem, mit den Finanzen. Der Adaptive Controller kostet um die 89 Euro, was natürlich an der besonderen Funktion liegt aber die Erweiterungen kosten natürlich auch Geld.

Während der Joystick noch einen echt guten Preis hat, sind die verschiedenen Buttons wirklich sehr teuer und Ich als Pflegefall habe nicht wirklich viel Geld zur Verfügung, es soll auch Billigvarianten geben, diese konnte Ich bis zum jetzigen Zeitpunkt (Mitte Oktober) aber nicht finden.

Das alles führt im Konvolut zu viel Frust, dass Ich viele Spiele nicht wirklich spielen kann, bzw. nicht sehr lange und wenn dann mit sehr starken Einschränkungen.

Kommen wir am besten Mal zu einem Fazit:

Ich habe mich sehr auf den Controller gefreut und finde die Idee auch weiterhin sehr gut und hoffe das sie weiterentwickelt wird. Leider, und es ist mir unangenehm dass so zu schreiben, ist der Adaptive Controller im momentanen Zustand für mich nicht sehr gut geeignet. Ich finde hier ist es wichtig ehrlich zu sein, damit eventuelle Probleme mit folgenden Versionen gelöst werden können. Ich mag an dem Controller so einiges, allein die Verpackung hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und auch die ganze Aufmachung und Qualität ist nicht zu verachten.

Leider ist die Spielbarkeit bei meiner Behinderung wenig bis gar nicht vorhanden, da Ich mit meinen Händen nicht lang spielen kann und auch wenn Ich den Adaptive Controller benutze, mir irgendwann alles wehtut. Finde Ich dann doch eine Möglichkeit, ist diese so kompliziert, dass ein selbständiges Spielen nahezu unmöglich wird, was den Sinn des Adaptive Controllers für mich negiert.

Dazu finde, ich persönlich, ihn zu teuer. Habe allerdings auch keine Einsicht in Produktions- oder Vermarktungskosten und möchte diesen Faktor daher eher ausschließen, auch wenn die Erweiterungen wirklich teuer sind.

Ich empfehle allen vorher zu recherchieren, ob ihnen der Controller in irgendeiner Art und Weise liegt oder eben nicht. Ich rate dabei nicht unbedingt davon ab ihn sich zuzulegen, wenn man ihn braucht. Ich möchte nur nicht, dass jemand ebenso frustriert ist, wenn der Adaptive Controller einfach wenig hilft.

Trotzdem freue Ich mich, aufgrund einiger spezieller Funktionen, ihn weiterhin zu testen, wenn auch nicht allein und weniger so wie es gedacht ist.

Ich bedanke mich daher erneut, bei allen die es mir möglich gemacht haben, diese Erfahrung mit euch zu teilen.

Euer Pascal.

Foto von: Daniel Wendorf (https://www.instagram.com/daniel.wendorf/)

 

 

Links und Danksagungen:

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Ein großes Dankeschön geht an:

PixelAffe (https://twitter.com/Pixelaffe) fürs vermitteln an Maxi;

Maxi Gräff und Xbox für das zur Verfügung stellen der Hardware;

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Oder auf Instagram:

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Die Fotos von Davehttps://www.instagram.com/ihr_gossenpoet/)

und Daniel (https://www.instagram.com/daniel.wendorf/)

Außerdem das Videomaterial von Daniel

[Falls Ich Leute in der Danksagung vergessen haben sollte, würde Ich mich über einen dezenten Hinweis freuen und würde es so schnell wie möglich anpassen!]

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