Meine Corona-Impferfahrung: Impfen geht auch mit Epidermolysis Bullosa

Veröffentlicht am 24. Juni 2021 von Pascal Dupré

Aller Anfang ist schwer. Das galt leider auch bei meiner Corona-Schutzimpfung. Die Probleme begannen bei meinem Versuch, einen Termin zu bekommen.


Der Anfang

Wegen meiner besonderen Situation als Risikopatient hatte ich bereits seit Anfang März versucht, einen Impftermin zu bekommen. Sowohl per Telefon als auch über das sächsische Impfportal. Am Telefon wurde man immer nur vertröstet, es gebe keinen Impfstoff und keine Termine. Schließlich hat es dann nach langem Versuchen Mitte März über das Online-Portal geklappt. Um 3 Uhr Nachts hatte ich Glück und konnte einen Termin für mich am 28. März buchen. Mama hatte dann circa eine Woche später auch Erfolg und konnte ihren Termin ebenfalls über das Portal buchen, auch ungefähr eine Woche nach meinem Termin. Zum sächsischen Online-Portal selbst kann man sagen, dass es leider eher unübersichtlich und wenig benutzerfreundlich ist. Andere Bundesländer haben das besser gelöst.

Das Impfzentrum Teil 1

Das Positive: Unser Impfzentrum in Dresden in der Messe ist sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Der Zugang und das Zentrum selbst sind komplett barrierefrei und rollstuhlgerecht. Die Leute vor Ort waren sehr freundlich, vor allem auch die Helfer der Bundeswehr. Großes Lob!

Der Ablauf war sehr gut strukturiert. Bei der ersten Impfung dauerte der ganze Besuch nur ca. 45 Minuten. Wobei ich sagen muss, dass ich am Ende wegen meiner Erkrankung zur Sicherheit etwas länger warten musste, falls Nebenwirkungen auftreten sollten.

Ursprünglich sollte ich den Biontech-Impfstoff verabreicht bekommen, tatsächlich wurde es dann aber Moderna. Beim Aufklärungsgespräch habe ich auf meine besondere Situation hingewiesen und die Ärztin hat daraufhin eine kürzere Nadel verwendet und auf das Pflaster verzichtet. Obwohl ich deutlich weniger wiege als ein durchschnittlicher Impfling, wurde mir trotzdem die übliche Dosis vollständig verabreicht.

Die Impfreaktion Teil 1

Direkt nach der Impfung spürte ich erste Nebenwirkungen. Mir wurde etwas schwindlig und sehr warm. Der Schwindel ließ schnell nach, aber das Wärmegefühl hielt dann tatsächlich noch mehrere Tage lang an. Gegen Abend ging es dann mit leichten Kopfschmerzen weiter, die dann aber am nächsten Tag wieder besser wurden. Die Einstichstelle juckte stark und ich hatte bestimmt eine Woche lang einen starken Ausschlag rund um die Stelle.

Mama bekam eine Woche später ihre erste Impfung mit dem Biontech-Impfstoff. Da die zeitlichen Abstände zwischen der ersten und der zweiten Impfung bei Moderna 4 Wochen und bei Biontech nur 3 Wochen betragen, hatte sich dadurch erfreulicherweise ergeben, dass wir beide unseren zweiten Impftermin am selben Tag und zur selben Zeit wahrnehmen konnten.

Das Impfzentrum Teil 2

Der Ablauf beim zweiten Mal war ganz ähnlich. Am Empfang begrüßte uns der selbe nette Bundeswehr-Soldat wie beim ersten Termin. Es gab kleinere Abstimmungsprobleme wegen Mamas gebuchter Uhrzeit, die aber schnell geklärt werden konnten.
Das Verabreichen der Spritze war dann leider nicht so „schön“ wie beim ersten Mal. Die Ärztin nahm sich diesmal nicht so viel Zeit für mich und war weniger empathisch. Möglicherweise ist das beim zweiten Termin auch generell so üblich, weil man davon ausgeht, dass beim zweiten Termin keine Aufklärung mehr nötig ist und der Impfling weiß, was auf ihn zukommt. Bei Mama führte die schnelle und etwas unfreundliche Abfertigung dazu, dass sie deutlich mehr Schmerzen im Arm hatte als beim ersten Mal.

Die Impfreaktion Teil 2

Die Nebenwirkungen kamen diesmal nicht direkt nach der Injektion. Erst am Abend ging es mit Kopfschmerzen los. Diese wurden am nächsten Morgen so schlimm, dass ich nicht im Stande war aufzustehen. Nach ca. 12 Stunden ging es mir etwas besser. Die Schmerzen hielten dann aber noch rund 2 Tage lang an. Mama hatte am Morgen nach der Impfung mit Schüttelfrost und Fieber zu kämpfen, so dass sie auch nicht zur Arbeit gehen konnte. Ihr ging es dann aber am Abend wieder deutlich besser.

Die doch deutlichen Nebenwirkungen sehe ich aber als gutes Zeichen. Mein Immunsystem hat offenbar reagiert und ist nun gut vorbereitet auf eine mögliche Infektion. Ich bin froh, dass ich die Impfung hinter mir habe und das Angebot wahrgenommen habe. Das Gefühl von etwas mehr Sicherheit und weniger Angst tut wirklich gut.

Impfen ist richtig und wichtig

Wenn Ihr die Chance habt, dann wäre meine Bitte an Euch: Nutzt das Angebot auch und lasst Euch impfen. Nur so werden wir aus der Pandemie-Situation rauskommen und jede Impfung verhindert mögliche Infektionen und damit auch Leid und Tod.

Außerdem kann ich dann endlich auch wieder Eiorschägge essen und Latte schlürfen.

In diesem Sinne: Stay safe! Euer Pascal.

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