Forza Horizon 5 im Test – Virtuelle Freiheit in Mexiko

Veröffentlicht am 4. November 2021 von Pascal Dupré

Dschungel… Wüste… Küste… Berge…
Irgendwo in der Ferne das Aufheulen eines Motors. Jubel, der Geruch nach Benzin. Die Wellen brechen gegen die Küste, die sich meilenweit bis zum Horizont erstreckt. Plötzlich kracht es, Reifen quietschen. Was passiert hier? Natürlich bin ich es, der sich ein Wettrennen mit einem Flugzeug liefert.
Adrenalin pur, Gänsehaut, ein Grinsen auf meinem Gesicht in dem Moment, als ich gewinne.
All das und mehr, ist Forza Horizon 5.

Disclaimer

Das Game wurde mir von Microsoft zur Verfügung gestellt. Ich durfte es kostenlos vorab testen, bekomme dafür aber kein Geld. Ich habe keine Auflagen bekommen und darf frei sagen, wie ich das Spiel finde.

Ersteindruck

An sich habe ich mich wirklich sehr über die Möglichkeit gefreut, das Spiel vorab testen zu können, da ich ja Corona-bedingt aktuell stark eingeschränkt bin und ich durch das Anspielen von Forza Horizon 5 erstmals seit Langem wieder mal was Richtiges zu tun hatte.
Tatsächlich war ich in letzter Zeit etwas Gamemüde, da leider momentan wenig neues auf dem Markt ist, das mich persönlich anspricht oder ich schlicht nicht die Möglichkeit habe, mitzuspielen (Accessibility).
So habe ich, wenn ich Lust aufs Zocken hatte, eher auf Älteres, bereits Bewährtes zurückgegriffen.

Mit viel Freude habe ich es mir vor dem PC bequem gemacht und den Download gestartet. Währenddessen hatte ich jedoch leichte Bedenken, dass der neue Forza Teil eventuell nur ein Abklatsch des Vorgängers wird. Nach einem kurzen Blick in die Einstellungen gings dann auch schon los. Krasses Gänsehautgefühl.
Noch gar nicht richtig bereit wirst du schon im Auto sitzend aus einem Flugzeug geworfen und von einer jubelnden Masse begrüßt. Ich möchte nicht detaillierter darauf eingehen, um niemandem dieses einzigartige Gänsehautfeeling zu nehmen. Das muss man einfach selbst erlebt haben!
Nach dem imposanten Intro dann endlich richtig Gas geben. Für Fans der Forza-Reihe ist der Spielaufbau nicht neu und Einsteiger werden sich schnell zurecht finden. Im Vergleich zum vorherigen Teil wirkt das ganze deutlich bunter und abwechslungsreicher, dank der verschiedenen Biome. Durch genau diese Dynamik wird das Gefühl der Freiheit noch viel intensiver, was gerade in Zeiten von Corona mehr gut tut, als ich erwartet hätte.
Dank hervorragender Accessibility Einstellungen werde ich in diesem Erlebnis auch nicht eingeschränkt.

Accessibility

Schon im Startbildschirm lacht einen die Schaltfläche Barrierefreiheit entgegen. Da kann sich so manches Spiel eine Scheibe abschneiden! Für Menschen mit Behinderung ist diese Möglichkeit (auch direkt am Anfang, bei manchen Spielen ist es erst deutlich später eine Option) ein wahrer Segen.
Ich weiß, was für Einstellungen ich bei Rennspielen benötige, konnte meine Tastenbelegung unproblematisch ändern und das auch recht schnell. Neben dieser Möglichkeit, die Tasten neu zu belegen, gibt es beispielsweise auch die Auswahl, Schriftgrößen, Untertitel oder Farbfilter deinen persönlichen Einschränkungen anzupassen. Das Rundumpacket stimmt einfach komplett, auf alle Bedürfnisse wurde Rücksicht genommen.
Ich als Mensch mit Behinderung erlebe so etwas wirklich selten.

Kritik

Natürlich kann nicht alles perfekt sein.
Leider begrüßt einen das Spiel beim Starten bereits mit voller Lautstärke, was vor allem mit Kopfhörern sehr unangenehm werden kann. Dies war auch schon beim Vorgänger der Fall, eine Option, dies zu ändern, wäre wünschenswert.
Der Verkehr in der freien Fahrt kann ziemlich nervig werden, weil Fahrzeuge teilweise direkt vor dir spawnen und man in sie hineinkracht. Dies frustriert doch etwas.
Wahrscheinlich gerade weil die Landschaften so liebevoll gestaltet sind, stechen die bewohnten Regionen vergleichsweise eher ein wenig vernachlässigt hervor. Städte wirken eher wie eine Kulisse.
Was mir wirklich unangenehm aufgefallen ist, ist die teilweise schon stereotypische Darstellung vieler NPCs. Je indigener Charaktere dargestellt sind, umso erzwungener wirkt der (jedenfalls in der deutschen Synchronisation vorhandene) Akzent, der bei westlich aussehenden Charakteren weniger ausgeprägt oder teilweise gar nicht vorhanden ist. Diese teils unangenehmen Dialoge können auch leider nicht geskippt werden.

Fazit

Kommen wir zum Fazit.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es das erster Spiel seit längerem ist, das mir wieder richtig viel Spaß bereitet hat. Es hat mich wirklich an den PC gefesselt und dies auch über mehrere Stunden.
Außerdem möchte ich noch einmal betonen, wie sehr es mich gefreut hat, dass ich trotz meiner Einschränkungen dank der inklusiven Einstellungen problemlos spielen konnte.

Forza Horizon 5 ist das perfekte Spiel für Auto-Liebhaber*innen, Sammler*innen und Alle, die gerne Arcade-Rennen fahren oder einfach eine riesige Welt entdecken wollen.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Microsoft für die Bereitstellung und das Vertrauen. Forza Horizon 5 ist ab dem 09. November auf PC, Xbox und Steam verfügbar. Zusätzlich auch im GamePass enthalten.

In diesem Sinne, stay safe,
Pascal

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Eine Antwort zu “Forza Horizon 5 im Test – Virtuelle Freiheit in Mexiko”

  1. LeSchadenfroh sagt:

    Danke! Sehr cool! Bekomm direkt bock, das Game zu spielen!
    Sehr viel bock.

    Küsschen auf dein Auge !

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