Als ich unter einer Leiter durchging während eine schwarze Katze von links meinen Weg kreuzte und ich Raben auf dem Hausdach entdeckte – August 2020

Veröffentlicht am 1. September 2020 von Pascal Dupré

“Wer hätte es gedacht?
Der August hat mir das Leben zur Hölle gemacht!
Dieser freche Knabe packte seinen Gürtel und schwang ihn als gäbe es kein morgen.
Bereits am Boden liegend wuchsen die Sorgen.
Der Kopf viel zu voll.
Die Gedanken gar nicht toll.
Den Ausweg finden.
Sich rauszuwinden.
Durchgreifen und Ordnung schaffen.
Die Situation analysieren und raffen.
Auge zu.
In meinem Kopf auch Du!
Komme zur ruh.
Auge auf.
Schaue hinauf und mache weiter unter Krämpfen.
Ich geb nicht auf. Zeit zu kämpfen!”

Lange Einleitung gar kein Sinn. In diesem Blog Artikel fehlt eventuell ein klein wenig das Positive. Doch davon lassen wir uns nicht lumpen. Denn nach Regen folgt auch wieder Sonnenschein. Jetzt ist aber mal Schluss mit dem Reimen… sonst fängt noch jemand an zu weinen.

Maskenpflicht

Nun wo ich Ihre volle Aufmerksamkeit habe möchte ich zu Beginn etwas loswerden. Etwas sehr wichtiges. Bitte tragt eure Masken! Bitte versucht Abstand zu halten! Bitte seid diszipliniert. Bitte denkt einfach mal ein wenig nach!

Ganz ehrlich. Ich bekomme das Kotzen wenn ich sehe, dass irgendwelche halbstarken Burschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln sitzen und sich besonders cool vorkommen ohne Maske. Wenn die eilige Omi mal wieder nicht schnell genug an der Kasse dran ist und am liebsten Huckepack genommen werden möchte damit sie parallel mit bezahlen kann. Freunde schon ganz heiß auf ihren wohlverdienten Urlaub sind. „So schlimm ist es doch da gar nicht!“.

Genau. So schlimm ist das doch alles gar nicht. Doch dann jammer mich nicht voll wenn du mit so einem komischen Husten aus dem Urlaub zurück kommst. Was viele bis heute nicht verstehen. Es geht hier nicht nur um euch. Es geht um uns alle! “Ach so ein Käffchen ist doch bestimmt mal drin am Nachmittag!?” Nein! Ist es eben nicht. Das könnte eventuell unser letzter gemeinsamer Kaffee gewesen sein. Und überhaupt und sowieso. Auch das letzte mal knuddeln mit Oma. Die Liste könnte ich ewig weiter fortsetzen. Da ich schon mal einen Artikel über CoVid-19 geschrieben habe lasse ich das ab hier aber.

Ich bitte euch einfach Acht zu geben. Nicht gegen den Strom zu schwimmen. Einmal mit am gleichen Strang ziehen.

Dankeschön!

Auch das dieser Mist nun wieder losgeht machte mir im August sehr zu schaffen.

Traurig – keine Rollikarten?

Doch wenn wir schon bei der alten Leier sind … Konzerte!

Ist ja derzeit auch nicht so das Ding. Doch man kann ja schon mal etwas weiter denken. So gab mein derzeitiger Lieblingskünstler „Apache 207“ endlich die neuen Termine für die ausgefallene Tour bekannt. Diesmal sogar in den großen Hallen. Coole Sache. Da komm ich sicherlich an Karten. Denkste! Ha! Nichts da.

Auch wenn ich durch einen ungewollten Zufall letztes Jahr mit Apache in Kontakt kam und er mir helfen wollte, dass ich sein Konzert besuchen kann, war es mir wichtig mich selbst zu kümmern. Ich möchte einfach dieses Feeling spüren. Seine Songs Live in der großen Halle hören. Die Songs, die mir gerade so viel Kraft geben, mitsingen. Und mit ein bisschen sehr viel Glück ihm die Hand schütteln können und einfach Danke sagen. Komme mir immer blöd vor wenn ich sowas sage/schreibe. Doch wie bereits geschrieben. Seine Musik gibt mir unfassbar viel Kraft. Hilft mir das Gute zu sehen. Warum sich also nicht mal irgendwie beim Künstler bedanken?!

Doch in erster Linie geht es mir halt um das Konzert. Zeit und Raum vergessen. Fallen lassen.

Punkt 16:00 Uhr am Tag des Karten Vorverkaufs war ich bereit. Bzw. Wir waren bereit. Zu zweit sollte das kein Problem sein. So oft klappte es schon. Siehe da. Eventim hat selbstverständlich keine Rollstuhlfahrer-Karten zur Auswahl. Verweist wieder mal auf eine kostenpflichtige Hotline. Yeah! Glück. Ich könnte eine normale Karte kaufen. Was mir natürlich nichts bringt. Auch wenn ich kurz überlegt hatte einfach die zu nehmen.

Zwei Telefone. Eine Nummer. Die dümmste Ansage EVER!

“Unsere Warteschlange ist so lang, das möchten wir ihnen nicht zumuten!” so oder so ähnlich war die Ansage. Diese änderte sich irgendwann in eine andere Variante. Egal. Kein Durchkommen. Nach einer Stunde war die Platzwahl bei Eventim freigeschaltet. Ja cool. Doch natürlich keine Rollstuhlfahrer-Karten zur Auswahl. In der Hotline kein Durchkommen.

Auf zur örtlichen Kartenvorverkaufsstelle … wie heißt das? Ach egal.

Die Dame am Schalter war ziemlich überfordert. Sie nahm sämtliche Kontaktdaten auf und meinte sie meldet sich noch in dieser Woche. Parallel versuchte ich es weiter über andere Anbieter Eventim etc. Nach fast 7 Tagen fragten wir dann doch noch mal am örtlichen Kartenverkaufsstellenladen (das klingt gut!). Hier wurde uns dann erklärt, dass auf Grund von Corona diese Hotline für Rollstuhlfahrer nicht richtig geht (wahrscheinlich rufen die auch nur bei Eventim an?) und somit das alles nicht möglich ist. Ahh. Na dann. Fetzt!

Der Herr war sehr freundlich. Man hat gemerkt, dass ihm das auch nicht gefiel. Doch wieder einmal bin ich der Arsch, der gestraft wird für etwas wofür ich nichts kann. Das regt mich auf. Das macht mich wütend und traurig zugleich. Inklusion am Arsch an allen Ecken! In dein Gesicht!

Noch zwei, drei Sätze, die zum Thema passen. Hab mir die „Apache 207 Fanbox“ gegönnt. Bester Kauf des Jahres. Jetzt hab ich einen „Mini Kühlschrank“. NICE! Link in der Beschreibung… ach ne falsche Plattform.

Nun würde theoretisch ein Abschnitt über das sogenannte Sozialamt und eine Rückzahlung über 800€+ kommen. Doch das ist alles sehr komplex, viel und überhaupt und sowieso. Der Konzertteil ist etwas länger als erwartet geworden. Ich werde meinen Kopf anstrengen und versuchen dies in einem Extraartikel unterzubekommen. Dann schön ausführlich. Nicht heute, nicht morgen. Demnächst!

Heiß, heißer, Pascal

Dann gehts jetzt heiß weiter. Mit mir! Ahahahaha. LOL. Versteht ihr? Heiß, weil ich so ein heißer Typ bin … wahrscheinlich hat hier selbst der letzte aufgehört zu lesen.

In Wirklichkeit gehts nun ums Wetter. Es war im August ein bisschen warm. Sehr warm. An sich kam ich damit gut klar. Die Ventilatoren kühlten mich immer recht gut. Ein paar kühle Gedanken. Immer schön einreden, dass das auch wieder weggeht. Alles Tuttifrutti. Schön entspannt so hoch wie die ISS. Ähm. Ihr versteht schon.

Nun. Mein Kopf hat das gut mitgemacht. Allerdings meine Haut nicht. Irgendwann kam dann doch der Tag, an dem es mir gar nicht mehr gut ging, die Schmerzen unerträglich wurden und es der Haut auch sichtlich nicht mehr gut ging. Hier kam auch der Punkt, an dem ich die Streams unterbrechen musste. Mitten im Stream waren die Schmerzen nicht mehr auszuhalten. Ich musste abbrechen und eine notgedrungene Pause einzulegen.

Ich weiß nicht. Vielleicht brauche ich doch eine Klimaanlage? Doch mit dem Schlauch ist halt maximal dumm. So bald ich die Möglichkeit habe ein Haus zu bauen, kommt da eine Klimaanlage rein. Save!

Bleiben wir beim Thema Gesundheit.

Fehler 404 – Ordentlich Essen nicht vorhanden

Sehr starke Schmerzen. Sehr schlechter Hautzustand. Was fehlt da? Korrekt. Eine kaputte Speiseröhre. Fast wie ein Sechser im Lotto. Aber nur fast. Den Sechser hol ich mir gleich. Dran bleiben. Speiseröhre kaputt. Zum Glück hatte ich mir vor ein paar Tagen von YFood die limitierte Sorte „Mango Lassy“ gegönnt. Das ging zum Glück einigermaßen zu schlucken. Wenigstens ein paar Kalorien im Magen. Doch das ist eine andere Geschichte …

Da eh schon alles schön scheiße ist, dachte mein Körper – jetzt das Auge. Das fetzt. Da sah ich mich jetzt eigentlich nicht. Also im wahrsten Sinne des Wortes. Nun auch noch blind. Kurz für die neuen. Auch auf dem Auge habe ich die Krankheit. Auf diesem (auf dem Augapfel! Wohlgemerkt!) bildet sich eine mikroskopisch kleine Blase. Diese spüre ich normal nicht. Doch wenn diese aufgeht (was komischerweise meistens nachts passiert) und somit eine Wunde entsteht, dann sind dies Schmerzen, die ich auch nicht beschreiben kann. Unnormal stark. Die starken Schmerzen sind dann wiederum der Grund warum ich das Auge nicht öffnen kann. Der Spaß dauert dann 4-7 Tage. Dann sehe ich noch ein paar Tage ziemlich verschwommen. Joa. Und dann ist alles als wäre nichts gewesen. Ok cool!

Doch auch wenn dieser Monat nicht nur aus Friede Freude und Eierkuchen bestand. Da gab es noch ein so großartiges Ereignis welches ich euch nicht verschweigen möchte.

Oben erwähnte ich ja bereits das ich YFood im Haus habe. YFood ist eine Trinkmahlzeit in verschiedenen Sorten. Schnell zwischen durch ein paar extra Kalorien. Was gäbe es für mich besseres?!

Nun erreichte mich eine sehr freundliche Mail von YFood und nur wenige Tage später ein riesengroßes Paket. Vollgepackt mit fast allen Sorten YFood. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich freue! Das ganze finde ich so gut, das ich beschlossen habe einen Artikel dazu zu schreiben. Freiwillig. Das muss man ja heutzutage immer dazuschreiben. Einfach als Dankeschön an YFood. Dankeschön und haltet die Augen offen.

Ein Hinweis in eigener Sache

Sollte Dir gefallen was ich mache, dann sag es weiter oder lass mir doch ein netten Gruß zukommen. Falls Du mich sogar unterstützen möchtest, dann geht das über Patreon. Via Amazon-Wishlist kannst Du mir auch kleine und große Wünsche erfüllen. All das muss aber nicht sein. Für mich ist es Freude genug, wenn Du Dich an meinem Schaffen erfreust.

Dankeschön fürs lesen.

Bleibt gesund
Euer Pascal

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